Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Baerbocks Kandidatenkampagne

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Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Baerbocks Kandidatenkampagne

Ist Annalena Baerbock nur ein Opfer frauenfeindlicher Kommentatoren? Mitnichten – und es ist von ihr nicht klug, sich als solches zu präsentieren. Zum einen muss ihr klar gewesen sein, was passiert, wenn sie sich um die Kanzlerinnenschaft bewirbt. Wer in die erste Reihe tritt, wird schonungslos durchleuchtet. Dazu kommt, dass Frauen, die sich stark exponieren, oft eine besondere Form der Ablehnung entgegen schlägt. Das ist schlimm und gehört bekämpft – aber es ist Realität.

Außerdem hätte Baerbock ein Wahlkampfteam um sich sammeln müssen, das hochprofessionell agiert. Das Lebenslauf und Nebeneinkünfte vor Bekanntgabe der Bewerbung checkt, das alle am Buch Beteiligten auf korrekte Zitierregeln einschwört. Und das nicht wie ein getretener Hund auf die Kritik an diesen Versäumnisse reagiert. Die Kampagne der Kandidatin im Umgang mit den eigenen Schwächen ist bislang fast ebenso mies wie die ihrer Gegner.

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