Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Lokführergewerkschaft GDL

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Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, bleibt sich treu: Er scheut keine Provokation. Wie in früheren Tarifkonflikten hat er kein Problem damit, nicht nur die Deutsche Bahn, sondern auch breite Teile der Bevölkerung gegen sich aufzubringen. Dass die Corona-geplagten Menschen nach Urlaub lechzen und ihre Sehnsuchtsorte auch im Zug erreichen wollen, bringt ihn nicht von dem Vorhaben ab, mitten in der Hauptreisezeit den Schienenverkehr lahmzulegen. Nun sind die Guten und die Bösen nicht so eindeutig verteilt, wie es scheint. Die Bahnführung trägt seit Monaten dazu bei, den Streit zu eskalieren. Sie versucht zu verhindern, dass die GDL ihre Mitgliederbasis im Konzern verbreitert. Um den schleichenden Tod zu verhindern, hat Weselsky die Parole ausgegeben, die konkurrierende Gewerkschaft EVG als mitgliederstärkere Arbeitnehmerorganisation ablösen zu wollen. Somit dürfte die GDL auch künftig immer wieder ihre Unberechenbarkeit und Streikfähigkeit unter Beweis stellen.

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Stuttgarter Nachrichten
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Frank Schwaibold
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