Vera Lengsfeld: Gysi gibt Stasi-Mitarbeit indirekt selber zu / „besser lesen“ im SWR Fernsehen am Donnerstag, 15.9., 23.45 Uhr

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Einmal mehr wird Gregor Gysi als Mitarbeiter der
Stasi bezeichnet. Vera Lengsfeld, Publizistin und ehemalige
DDR-Bürgerrechtlerin, sagt in der Sendung „besser lesen“ im SWR
Fernsehen: „Ich habe Gregor Gysi ungeschützt erlebt, er ist ein
Mitarbeiter der Staatssicherheit. Und indirekt gibt er das auch immer
selber zu. Wenn man ihm genau zuhört, sagt er immer: –Ich war zu
keinem Zeitpunkt inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit.– Er
sagt nie: –Ich habe nie was mit der Staatssicherheit zu tun gehabt.–„

Der frühere DDR-Anwalt und heutige Fraktionschef der Linken im
Bundestag, Gregor Gysi, geriet erstmals 1992 in Verdacht, Zuträger
der Stasi gewesen zu sein. Seitdem wehrt sich Gysi mit allen,
insbesondere juristischen, Mitteln gegen diese Vorwürfe. Dazu Vera
Lengsfeld: „Er hat mich bis heute nicht gerichtlich belangt. Er wird
das auch nicht tun, weil er diesen Prozess verlieren würde.“

1988 war Vera Lengsfeld im Zentralen Untersuchungsgefängnis der
Staatssicherheit der DDR in Berlin-Hohenschönhausen inhaftiert und
lernte den dort zugelassenen Anwalt Gregor Gysi kennen. Um diese und
andere Stationen ihres Lebens geht es in ihrem Buch „Ich wollte frei
sein“.

Das ausführliche Gespräch von Moderator Walter Janson mit Vera
Lengsfeld wird am Donnerstag, 15. September, 23.45 Uhr im SWR
Fernsehen ausgestrahlt.

Weitere Gäste dieser Literatursendung, die sich allein dem
Sachbuch widmet, sind Veronica Ferres („Kinder sind unser Leben“) und
Heinrich Wille („Ein Mord, der keiner sein durfte“ über den Tod Uwe
Barschels).

Pressekontakt:

Bianca von der Weiden, Tel. 06131/929-2742,
Bianca.von_der_Weiden@SWR.de

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