Verbotszonen schützen uns / Kommentar von Isabell Jürgens zu feuerwerksfreien Bereichen

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Kurzform: Das Böllerverbot ist ein Erfolgsmodell, das künftig
auch auf andere Plätze, etwa in Neukölln oder Charlottenburg, ausgedehnt werden
sollte. Denn dort wurden auch diesmal wieder BVG-Busse, Feuerwehr- und
Polizeiwagen sowie private Fahrzeuge und ihre Insassen beschossen. Das Verbot
schränkt eben nicht die persönlichen Freiheiten ein, sondern richtet sich gegen
diejenigen, die die Freiheit anderer beschränken, indem sie die Silvesternacht
dazu nutzen, Angst unter den friedlich Feiernden zu verbreiten und dabei weder
vor Körperverletzung noch Sachbeschädigung zurückschrecken.

Der vollständige Kommentar: Mit Freude, Freunden und Feuerwerk haben Menschen
auf der ganzen Welt das Jahr 2020 begrüßt – zumeist friedlich und unfallfrei. In
Berlin stand der Jahreswechsel dabei erstmals unter dem Vorzeichen neuer
sogenannter Feuerwerksverbotszonen. Neben der Festmeile am Brandenburger Tor, wo
das Zünden eigener Pyrotechnik seit 25 Jahren untersagt ist, galt diesmal auch
ein striktes Knallverbot um die Pallasstraße in Schöneberg und im nördlichen
Teil des Alexanderplatzes in Mitte. Ein umstrittener Schritt, denn viele
Menschen reagieren allergisch darauf, wenn immer mehr Regeln und Verbote ihre
persönliche Freiheit einschränken. Lieber mit gutem Beispiel vorangehen, statt
verbieten, lautet ihr Motto. Doch dass dieser hehre Anspruch zumindest in der
Anonymität der Großstadt allein eben oft nicht ausreicht, Menschen vor – häufig
absichtlichen – Böllerwürfen zu schützen, hat die Silvesternacht eindrucksvoll
bewiesen. Die Berliner Polizei jedenfalls zieht eine positive Bilanz für die
Böllerverbotszonen. Dort kam es anders als in den vergangenen Jahren nicht zu
Massenkrawallen. Die Zahl der Übergriffe auf Einsatzkräfte hat sich insgesamt
halbiert, obwohl die Feuerwehr sogar mehr Brände löschen musste als im Vorjahr.
Das Böllerverbot ist ein Erfolgsmodell, das künftig auch auf andere Plätze, etwa
in Neukölln oder Charlottenburg, ausgedehnt werden sollte. Denn dort wurden auch
diesmal wieder BVG-Busse, Feuerwehr- und Polizeiwagen sowie private Fahrzeuge
und ihre Insassen beschossen. Das Verbot schränkt eben nicht die persönlichen
Freiheiten ein, sondern richtet sich gegen diejenigen, die die Freiheit anderer
beschränken, indem sie die Silvesternacht dazu nutzen, Angst unter den friedlich
Feiernden zu verbreiten und dabei weder vor Körperverletzung noch
Sachbeschädigung zurückschrecken.

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