Verringertes Risiko oder gefährliche „Über-Diagnose“? – Umfrage: Pro und Contra Mammografie – Die Meinungen der Frauen in Deutschland liegen weit auseinander

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Mammografie – Die regelmäßig in zeitlichen
Abständen wiederholte Röntgenuntersuchung der Brust bei Frauen ab
einem bestimmten Alter dient zur Früherkennung von Brustkrebs. Einer
repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken
Umschau“ zufolge hat jede zweite Frau in Deutschland (52,4 %) eine
solche Mammografie bereits bei sich selbst durchführen lassen. Die
meisten dieser Frauen (85,1 %) argumentieren damit, dass sie im
Allgemeinen alle Früherkennungsangebote in Anspruch nehmen würden.
Fast ebenso viele (81,3 %) erhoffen sich, dass im eventuellen
Erkrankungsfall durch die frühzeitige Erkennung schonendere
Krebsbehandlungsmethoden möglich seien. Zwei Drittel glauben sogar,
dass sich durch die Mammografie ihr Brustkrebs-Risiko verringere
(67,7 %) und sie sich vor Brustkrebs schützen könnten (64,4 %). Der
Nutzen des Mammografie-Screenings ist allerdings bei vielen Frauen
auch umstritten. So will mehr als jede Vierte (28,1 %) in den
nächsten Jahren voraussichtlich keine solche Röntgenuntersuchung
(mehr) über sich ergehen lassen. Ein Drittel von ihnen sagt, dass die
Mammografie auch nicht vor Brustkrebs schützen könne (36,5 %). Viele
(30,3 %) fürchten auch, dass zu viele „Über-Diagnosen“ gestellt
würden und so unnötige Eingriffe und Operationen folgen könnten. Fast
ein Viertel dieser Frauen (23,1 %) hat Bedenken, dass manche
Brustkrebsarten damit ohnehin nicht festgestellt werden könnten.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins
„Apotheken Umschau“ durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg
bei 1.002 Frauen ab 14 Jahren.

Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur
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Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.apotheken-umschau.de

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