Vietnamesische Auszubildende starten in den Pflegeberuf / bpa, Pflegeschule und Ausbildungsträger sichern die zukünftige pflegerische Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern

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Die Sicherung der pflegerischen Versorgung stellt aufgrund der fehlenden Auszubildenden eine große Herausforderung dar. Die privaten Pflegeeinrichtungen setzen daher auch auf Ausbildung und Integration von Auszubildenden aus dem Ausland. An der SWS-Pflegefachschule in Schwerin wurden heute 21 junge Menschen aus Vietnam im Rahmen eines Festaktes begrüßt, die am 1. Juli 2020 ihre dreijährige Pflegeausbildung bei verschiedenen privaten Trägern in Mecklenburg-Vorpommern beginnen. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) hatte die Einreise und den Ausbildungsstart gemeinsam mit Organisationen in Vietnam und Ausbildungsbetrieben vor Ort rund ein Jahr lang vorbereitet und folgt damit auch der Intention der Landesregierung. “In Deutschland haben wir eine doppelte demografische Herausforderung zu meistern: Einer deutlich steigenden Zahl an älteren und pflegebedürftigen Menschen steht eine extrem abnehmende Zahl an potenziellen Auszubildenden gegenüber. Für die Sicherstellung der pflegerischen Versorgung sind neben unseren inländischen Auszubildenden auch internationale Auszubildende in der Pflege unerlässlich”, erläutert der bpa-Landesvorsitzende Michael Händel.

Vietnam ist für die Gewinnung von Fachkräften geeignet, weil dort viele junge Menschen von Arbeitslosigkeit bedroht sind. “Anwerbung kann nur aus Ländern erfolgen, die nicht selbst einen hohen Bedarf an Pflegekräften haben”, erklärt Händel, der betont, dass der bpa den entsprechenden Listen der Bundesregierung und der Weltgesundheitsorganisation folgt.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) bildet mit mehr als 11.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon mehr als 550 in Mecklenburg-Vorpommern) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind systemrelevanter Teil der Daseinsvorsorge. Als gutes Beispiel für Public-private-Partnership tragen die Mitglieder des bpa die Verantwortung für rund 335.000 Arbeitsplätze und circa 25.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Die Investitionen in die soziale Infrastruktur liegen bei etwa 26,6 Milliarden Euro.

Pressekontakt:

Für Rückfragen: Sven Wolfgram, bpa-Landesbeauftragter, Tel.: 0172/415
49 35, www.bpa.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/17920/4631112
OTS: bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

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