Warum ist die Rechtsschutzversicherung so wertvoll?

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Das deutsche Recht umfasst eine Vielzahl von Gesetzen und Regelungen. Jeder Bundesbürger nimmt automatisch an der Rechtsordnung teil, da die Gesetzgebung weite Teile des Lebens bestimmt. Der Bürger ist vom Grundsatz her frei im Handeln, aber nur so lange, wie kein Dritter hierdurch Schaden nimmt. Aus dem Zusammenleben von Menschen ergeben sich somit viele regelungsbedürftige Situationen, die Anlass zu Streitigkeiten geben.

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Wer um sein Recht kämpfen möchte oder muss, macht dieses in der Regel mit der Hilfe eines Rechtsanwaltes. Dieser nimmt natürlich für seine Arbeit ein Honorar, die sich nach dem Rechtsanwalt-Vergütungsgesetz orientieren. Eine Rechtschutzversicherung soll für die Kosten der Wahrnehmung der eigenen rechtlichen Interessen aufkommen. Hintergrund ist, dass jeder Bürger finanziell unabhängig gestellt werden kann und nicht mangels finanzieller Mittel auf die Durchsetzung seiner Rechte verzichten muss.

Nicht nur ein Rechtsanwalt kostet Geld, sondern auch der Weg vor das Gericht. Es hängt von der Instanz ab, wie hoch die Kosten letztendlich sein werden. Fakt ist aber: Wenn der Streitwert in einem Verfahren über 5.000 Euro liegt, sind nicht mehr die Amtsgerichte ohne Anwaltszwang zuständig, ab dem Landgericht muss man sich durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen. Somit ergeben sich weitaus höhere Kosten für Gericht und rechtliche Vertretung. Aber nicht nur die Höhe des Streitwertes spielt hier eine Rolle – kommt es nach einem Verfahren vor dem Amtsgericht zu einer Berufungsverhandlung, wird nun vor dem Landgericht verhandelt, folglich werden höhere Kosten und Gebühren anfallen.

Macht man sich nun über die Notwendigkeit einer Rechtschutzversicherung Gedanken ist es meistens schon zu spät. In vielen Fällen wird die Notwendigkeit erst erkannt, wenn der Rechtsstreit schon ausgebrochen ist oder Post von einem gegnerischen Anwalt kommt. Die Rechtsschutzversicherung kann keine Leistung übernehmen für Streitigkeiten, die sich bereits vor dem Versicherungsbeginn ergeben haben. Wäre dem so, würden die Beiträge in astronomische Höhen schnellen.

Die Rechtsschutzversicherung bietet also Schutz vor dem Kostenrisiko, aber nur wenn sich der Streitfall nach dem Versicherungsbeginn eingestellt hat. Schließlich kann man ein brennendes Haus auch nicht mehr versichern. Beim Abschluss einer Rechtschutzversicherung gilt außerdem zu beachten, dass in manchen Fällen eine Wartezeit von drei Monaten greift, z. B. beim Arbeits- oder Vermieter-Rechtsschutz. Wer sich also gegen die Kosten eines Rechtsstreites schützen möchte, sollte dieses zu dem Zeitpunkt machen, wo der konkrete Bedarf noch gar nicht besteht.

Bildquelle: Gerd Altmann, www.pixelio.de

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