WAZ: Gleichberechtigung leben – Kommentar von Ute Schwarzwald zur „Brigitte“-Studie

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Vor 40 Jahren klaffte sie breiter und regte weniger
auf, die Lücke zwischen den Durchschnitts-Stundenlöhnen von Mann und
Frau, die heute „Gender Pay Gap“ heißt. Doch noch immer beträgt sie
21 Prozent!

Wie es uns Frauen also geht? Besser als unseren Müttern, sicher.
Aber nicht gut genug. Für unsere Töchter wollen wir mehr: mehr Lohn,
mehr Gleichberechtigung, mehr Zufriedenheit – die Hälfte des Himmels
eben.

Ohne unsere Söhne werden wir das nicht schaffen. Die Zeiten des
Geschlechterkampfes sind vorbei. Denn in den Köpfen der meisten ist
die Gleichberechtigung durchaus angekommen. Sie zu leben, ist
schwerer.

Doch erst wenn Väter genauso oft und genauso lange wie Mütter im
Job aussetzen oder Arbeitszeit reduzieren, um sich ums gemeinsame
Kind zu kümmern, wird es für Personalchefs keinen Unterschied mehr
machen, ob sie einen Mann oder eine Frau einstellen. Erst, wenn beide
für gleiche Arbeit gleiches Geld bekommen; erst, wenn den Begriff
„Gender Pay Gap“ niemand mehr kennt: Erst dann können wir zufrieden
sein.

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
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