WAZ: Grüne streben verschlossenes Atommüll-Endlager an / Abfall soll lediglich für Jahrzehnte rückholbar sein

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Die Grünen streben ein geschlossenes
Atommüll-Endlager an, weil es ihrer Meinung mehr Sicherheit bietet
als ein offen gehaltenes Lager. „Wir müssen die Rückholbarkeit des
atomaren Mülls auf einen überschaubaren Zeitraum begrenzen“, steht in
einem Positionspapier der atompolitischen Sprecherin, Sylvia
Kotting-Uhl, das den Zeitungen der WAZ-Gruppe (Montagsausgaben)
vorliegt. Demnach soll der radioaktive Abfall nur während der
Betriebsphase – „für etliche Jahrzehnte“ – rückholbar sein.

„Danach setzen wir auf das Konzept der Bergbarkeit. Dabei wird das
Bergwerk verschlossen und von der Biosphäre so gut wie möglich
abgetrennt“, heißt es in dem Papier weiter. In dieser
Nachbetriebsphase könne der Abfall aus dem Bergwerk geholt werden,
„falls sich negative Entwicklungen abzeichnen“. „Den Atommüll sollte
man mindestens 500 Jahre bergen können“, sagte Kotting-Uhl dieser
Zeitung.

Fehler wie sie mit der Asse gemacht wurden, dürften nie wieder
passieren. „Die entscheidende Lehre aus der Asse kann aber nicht
sein: –Atommüll muss rückholbar eingelagert werden–, sondern muss
sein –so darf nie wieder eingelagert werden“, steht in dem Papier.

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion@waz.de

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