WAZ: Rechnung geht an Jüngere – Kommentar von Stefan Schulte zu möglichen Mehrkosten des Rentenpakets

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Es wäre beileibe nicht das erste Mal, dass sich eine
Regierung ihr Handeln schönrechnet. Dass die veranschlagten 160
Milliarden Euro für das schwarz-rote Rentenpaket trotz der monströsen
Zahl wohl noch zu niedrig gegriffen sind, hat mehr als ein
Wirtschaftsforscher in den vergangenen Jahren ausgeführt. Da es sich
sämtlich um Prognosen handelt, hat in diesem Streit die Zukunft das
letzte Wort.

Was freilich feststeht: Die Rechnung erhalten die jüngeren
Generationen, die Beitragszahler von heute und morgen. Sie erwarten
nicht nur niedrigere Renten als die heutigen Ruheständler, sie müssen
bis dahin auch deutlich mehr Geld in die Rentenkasse zahlen, um das
Umlagesystem am Leben zu halten.

Dabei lassen sich höhere Mütterrenten ebenso gut begründen wie
Renten ohne Abzug für Menschen, die 45 Jahre gearbeitet haben – keine
Frage. Doch wer ihnen Gutes tut, darf nicht verschweigen, wer das
bezahlen wird – und wie viel. Die Vorboten des Wahlkampfs lassen
jedoch erahnen, dass weder ein Schulz noch ein Seehofer vorhaben, das
diesmal zu tun.

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Westdeutsche Allgemeine Zeitung
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