WAZ: Trügerische Zahlen – Kommentar von Stephanie Weltmann zur Kriminalstatistik

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Seit den Übergriffen in der Kölner Silvesternacht
ist der Zusammenhang zwischen Zuwanderung und Kriminalität ein
heikles Politikum. Ist Deutschland durch die vielen Flüchtlinge
unsicherer geworden? Auf den ersten Blick nährt die Kriminalstatistik
das Gefühl der Angst, das viele Menschen haben: Die Zahl der
Gewalttaten nimmt zu – und das hat mit den Zuwanderern zu tun.

Dieser Satz darf aber nicht jene anstacheln, die in jedem
Flüchtling gleich einen potenziellen Kriminellen sehen. Denn erstens
lebt ein Großteil der zu uns Gekommenen unbescholten in diesem Land.
Auffällig sind diejenigen, die auch unter Deutschen oft straffällig
werden: junge Männer. Ihre Taten fallen so sehr ins Gewicht, weil sie
eine große Gruppe unter den Zugewanderten ausmachen.

Keine Frage, auf die vielen Straftaten muss die Politik reagieren
– zum Generalverdacht eignen sie sich aber nicht. Zweitens geht die
Gewalt von Zuwanderern in etwa acht von zehn Fällen zulasten anderer
Migranten, Tatorte waren nicht selten Flüchtlingsheime.

Damit zeigt die Kriminalstatistik ein wiederholt angeprangertes
Problem der Flüchtlingspolitik auf: Die Enge der Massenunterkünfte
schürt Konflikte und fördert Gewalt.

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
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