Weltkindertag: Anstiften zum Stiften zugunsten traumatisierter Kinder und Jugendlicher (FOTO)

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1+1=3 – das ist die Formel, mit der die Kroschke Kinderstiftung (https://www.kinderstiftung.de/) und die Metzler-Stiftung (https://www.metzler-stiftung.de/de/stiftung) gemeinsam eine große Spendenaktion starten. Ihre Spende an den Hamburger Verein Ankerland e.V. (https://ankerland.de/), der sich mit seinem einzigartigen Therapiekonzept für traumatisierte Kinder und Jugendliche einsetzt, stocken sie nochmals auf, wenn sich weitere UnterstützerInnen der Aktion anschließen.

Ankerland ermöglicht mit einem innovativen Therapiekonzept schwer traumatisierten Kindern und Jugendlichen eine intensiv-therapeutische Trauma-Therapiebehandlung. So innovativ die Therapien (https://ankerland.de/therapiephilosophie/) sind, so innovativ ist auch das Spendenkonzept: Das Matching-Fund-Plus-Modell 1+1=3 ist sowohl ein Versprechen als auch ein Appell an andere, mitzumachen.

Die Hamburger Kroschke Kinderstiftung und die Frankfurter Metzler-Stiftung überweisen jeweils 15.000 Euro. Danach soll der Ankerland e.V. selbst mindestens 30.000 Euro Spendengelder einsammeln – bei Privatleuten, Unternehmen, Stiftungen oder anderen gemeinnützigen Organisationen. Jede Spende zählt. Erreicht der Ankerland e.V. dieses Ziel, gibt es als Bonus noch einmal eine gemeinsame Spende der beiden anstiftenden Stiftungen von weiteren 30.000 Euro on top. Die Aktion startet zum Weltkindertag am 1.Juni 2021.

Unterstützung der Therapie traumatisierter junger Menschen-Hilfe für verletzte Kinderseelen

Eine schwere Traumatisierung kann jedes Kind treffen, unabhängig von Alter oder Herkunft. Tagtäglich wird die Seele vieler junger Menschen verletzt – ob durch Missbrauch, häusliche Gewalt, einen Unfall, Terror, Krieg oder eine Naturkatastrophe. Und noch immer gibt es zu wenig therapeutische Hilfe.

Eine aktuelle Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung (https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/das-leben-von-jungen-menschen-in-der-corona-pandemie-1) bestätigt die These von Dr. med. Andreas Krüger, medizinischer Leiter und Initiator von Ankerland e.V.: „Wir müssen aufpassen, dass wir traumatisierte Kinder und deren Familien nicht im toten Winkel der Gesellschaft vergessen.“

Der Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie setzt sich mit dem Verein Ankerland e.V (https://ankerland.de/). seit 2008 dafür ein, die unzureichende therapeutische Versorgung zu verbessern. Ziel vom Ankerland e.V. ist es, ein multi-professionelles Therapie-Konzept in der Regelversorgung zu verankern. Denn trotz der steigenden Zahlen von betroffenen jungen Menschen in Deutschland – auch von geflüchteten Kindern, die schrecklichen Krieg und Terror erlebt haben – ist eine gesetzliche Regelversorgung nicht gegeben. Ankerland e.V. arbeitet komplett spendenfinanziert.

Einen Appell für mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung richtet der Ankerland e.V. nun mit zwei renommierten Stiftungen an die Öffentlichkeit. Dazu werden in den kommenden beiden Jahren unterschiedliche Aktionen unter dem Motto „Anstiften zum Stiften“ gestartet. Es geht darum, auf die Arbeit von Ankerland aufmerksam zu machen, weitere UnterstützerInnen zu finden und sich zu vernetzen.

Mehr ist mehr: 1+1=3 – eine Rechnung, die aufgeht

„Auch gemeinnützige Organisationen müssen unternehmerisch denken und sich vernetzen“, kommentiert Sylvia von Metzler, Vorstandsvorsitzende der Metzler-Stiftung das Engagement zum Weltkindertag. „Deshalb engagieren wir uns zusammen mit der Kroschke Kinderstiftung für Ankerland. Mit unserer Spendenaktion 1+1=3 laden wir andere zum Mithelfen ein.“ Und Felix Kroschke, Vorstand der Kroschke Kinderstiftung, ergänzt: „Es macht einfach Spaß und verspricht mehr Erfolg, sich für eine gute Sache mit einer anderen Stiftung zusammenzutun. Zeitgemäße Philanthropie lebt auch von Kooperationen, um dann im nächsten Schritt gemeinsam noch mehr Spender für die gute Sache zu gewinnen.“

Beide Stiftungen begleiten Ankerland e.V., der mit seinem Therapiezentrum in einer freistehenden Villa, einer Art „Villa Kunterbunt“, einen Gegenentwurf zum sterilen Klinikalltag geschaffen hat, schon über Jahre. Das Ankerland Therapiekonzept (https://ankerland.de/therapiephilosophie/), das die Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie für Kinder und Jugendliche (PITT-KID) inkludiert, ist eine einzigartige Behandlungsmethode, die für akut-, früh- und chronisch-komplex traumatisierte Kinder und Jugendliche von Dr. med. Andreas Krüger entwickelt wurde. Das Verfahren enthält entwicklungs-, bindungs- und ressourcenorientierte Elemente, die auf die Besonderheiten in der Therapie von Kindern ab zwei Jahren bis hin zum jungen Erwachsenenalter zugeschnitten wurden und im Rahmen des Behandlungskonzepts auch die Musik-, Kunst- und Körpertherapie beinhaltet. PITT-KID gilt als erstes psychodynamisch fundiertes Traumatherapie-Verfahren für Kinder und Jugendliche mit frühen und komplexen Störungen.

Unter dem Dach des Trauma-Therapiezentrums (https://ankerland.de/ueber-ankerland-e-v/) befindet sich darüber hinaus eine Fachberatungsstelle, die sich mit ihrem Angebot an Angehörige traumatisierter Kinder und Jugendlicher und institutionelle Mitarbeiter, z. B. aus der Kinder- und Jugendhilfe richtet. Über das Ankerland Trauma-Info-Telefon können Anrufer und Anruferinnen bundesweit unkompliziert, kostenfrei und zielgerichtet Kontaktdaten von Behandlungsmöglichkeiten und weiterführenden Hilfen erhalten.

Appell soll ermuntern, auch kleine Summen zu spenden

Die globale Pandemie hat eindrucksvoll bewiesen, welcher Zusammenhalt in Deutschland möglich sein kann. So haben die Menschen trotz eigener finanzieller Einbußen im vergangenen Jahr deutlich mehr gespendet als früher. Nach der Bilanz des Deutschen Spendenrats wurden 2020 (https://www.spendenrat.de/) rund 5,4 Milliarden Euro gespendet – etwa 260 Millionen Euro bzw. fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Damit dieser Trend anhält, wollen der Ankerland e.V. und die beiden Stiftungen mit gutem Beispiel vorangehen und zum Stiften anstiften.

Auf einer eigens eingerichteten Website sowie mit Flyern, Informationsmaterial und einem Film wird das Konzept 1+1=3 und die daraus resultierenden Chancen erklärt. Weitere Details zu Fördermöglichkeiten für Ankerland e.V. finden sich unter https://ankerland.de/spenden-foerdern/.

Pressekontakt:

Pressekontakt Ankerland e.V. – Hilfe für traumatisierte Kinder & Jugendliche –
Bettina Saffran
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Löwenstraße 60
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Tel. 040 / 46 86 396-24
bettina.saffran@ankerland.de

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Sven Labenz
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Tel. 040 / 67 94 46 – 0
ankerland@faktor3.de

Original-Content von: Ankerland e.V., übermittelt durch news aktuell

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