Weser-Kurier: Interview mit Staatssekretär Ulrich Nussbaum im „Weser-Kurier“ vom 6.Juli 2018:

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Staatssekretär Nussbaum zur „Nulllösung“ bei
Zöllen: „So einfach ist es nicht.“

Die vom deutschen US-Botschafter Richard Grenell vorgeschlagene
komplette Streichung aller Einfuhrzölle auf Autos in den USA und
Europa ist nach Einschätzung des Staatssekretärs im
Bundeswirtschaftsministerium, Ulrich Nussbaum, keine Lösung im
Handelsstreit. „So einfach ist es nicht“, sagte Nussbaum dem
WESER-KURIER. „Dann würden entsprechende Vereinbarungen automatisch
für andere Länder gelten. Deshalb brauchen wir einen klugen Ansatz,
der am Ende sowohl berechtigte Interessen der USA als auch Europas
berücksichtigt.“

Wichtig sei jetzt, dass die EU im Handelsstreit geschlossen
auftrete, sagte Nussbaum. „Deshalb werden wir mit Frankreich und mit
der Kommission und unseren europäischen Partnern in jedem Stadium des
Konflikts die richtige Antwort bestimmen.“ Die Politik von
US-Präsident Donald Trump sei zum Nachteil der amerikanischen
Wirtschaft. „Wir wissen und sagen es ihnen, dass sich die Amerikaner
mit ihren Strafzöllen selbst schaden.“

Nussbaum warnte davor, die Regeln der Welthandelsorganisation
(WTO) auszuhebeln. „Die USA sind das erste westliche Land, das dies
Regeln in Frage stellt. Amerika versucht, die WTO ins Abseits zu
stellen. Dagegen müssen wir uns wehren.“

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