Weser-Kurier: Kommentar von Silke Loodenüber die Polizei in Niederachsen

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Keine Frage, die Belastung für Polizeibeamte, die
sich durch die Flut der Bilder bei Ermittlungen im Bereich
Kinderpornografie kämpfen müssen, ist hoch. Das Ergebnis einer
entsprechenden Studie, die das niedersächsische Innenministerium in
Auftrag gegeben hatte, kommt also nicht überraschend. Die Forderung
der Polizeigewerkschaft nach einer besseren und vor allem
kontinuierlichen psychologischen Betreuung der Ermittler zeigt, dass
Niedersachsen nachbessern muss.

Mit einer Auslagerung der Arbeit an Externe, wie es sich das
Innenministerium vorstellt, ist es jedenfalls nicht getan. Zum einen
ist fraglich, ob die sensiblen Daten überhaupt in polizeifremde Hände
geraten dürfen. Zum anderen ist es geradezu zynisch, die eigenen
Beamten vor der grausamen Bilderflut zu schützen, indem man dieselben
Fotos anderen Computerspezialisten zumutet.

Die Polizei wird ihr Personal aufstocken müssen, um die zunehmende
Netzkriminalität im Auge zu behalten. Dafür braucht es qualifizierte
Mitarbeiter und modernste Software. Die 1000 Polizisten, die in
diesem Jahr in Niedersachsen neu eingestellt werden, sind womöglich
nicht genug.

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