Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Fehlbildungen bei Neugeborenen

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Fehlbildungen bei Neugeborenen – wer denkt da
nicht an Contergan und die Folgen? In der Gelsenkirchener Klinik
waren es allerdings nicht tausende, sondern drei Fälle, die in kurzer
Zeit auftraten, auch ist das Ausmaß der Fehlbildungen geringer. Das
NRW-Gesundheitsministerium ist aber dafür zu loben, dass es der Sache
trotz der offenbar weniger dramatischen Dimension nachgeht und
Sorgen werdender Eltern ernst nimmt. Das jetzt veröffentlichte
Ergebnis der Umfrage bei allen NRW-Geburtskliniken ist dazu
geeignet, diese Sorgen ein wenig zu dämpfen. Eine landesweite
Steigerung bei den Fehlbildungen gibt es nicht. Medikamente oder
andere äußere Umstände sind als Ursache nicht auszumachen. Das
Ministerium kündigt dennoch weitere Untersuchungen an. Auch das ist
zu loben. Klar geworden ist allerdings auch, dass unser
Gesundheitswesen bislang nicht sonderlich gut auf eine solche
Häufung von Fällen vorbereitet ist. Die Forderung des Kinder- und
Jugendärzteverbandes nach einem nationalen Register für
Fehlbildungsfälle ist deshalb zu unterstützen. Nichtwissen ist stets
ein schlechter Berater – vor allem in Gesundheitsfragen.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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