Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur SPD

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Bei der SPD geht es um alles, und so diskutiert
die Partei auch. Anzeichen für einen respektvollen Umgang
miteinander musste man schon im Fall Nahles suchen. Beim Streit über
die Parteilinie ist der Ton ebenfalls rau. Da wird selbst die
Benennung eines Zusammenschlusses zur Provokation. Wer seinen Zirkel
»Die wahre SPD« nennt, nimmt aber auch mindestens in Kauf, dass dies
als Ausgrenzung der anderen verstanden wird. Ob das so etwas wird mit
dem Zurückholen der Wähler? Wenn die etwas für persönliche
Zankereien übrig hätten, wäre das wohl schon deutlich geworden.
Genug Gelegenheit haben die Sozialdemokraten ja geboten. Den
Genossen, die nun den Linksruck verhindern wollen, ist offenbar der
Kragen geplatzt angesichts der Ausrufung von Kevin Kühnert zum
Hoffnungsträger der SPD. Sie halten seinen Sozialismus-Thesen ihre
Wertschätzung für Recht und Ordnung, Wirtschaftsförderung und
pragmatische Lösungen im Allgemeinen entgegen. Aber einen bundesweit
aussichtsreichen Verkäufer ihres Programms haben sie nicht zu
bieten. Das ist ein Mangel.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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