Westfalen-Blatt: Kommentar zu Antibiotika

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Lang ist sie oft, die Liste zu Risiken und
Nebenwirkungen auf den Beipackzetteln der Arzneimittel. Doch bei den
Antibiotika fehlt ein wichtiger Punkt: Das sind die langfristigen
Folgen für die Gesellschaft und für die Verbreitung von Krankheiten.
Doch selbst wenn sie da stünden: Würden sie gelesen? Würden sie
beachtet? Dagegen steht neben dem verständlichen Egoismus des Kranken
der Optimismus, die Forschung werde schon rechtzeitig neue wirksame
Gegenmittel entwickeln. Was aber, wenn nicht? Oder erst in ferner
Zukunft? Schon heute und in der Zwischenzeit sterben Menschen, weil
ihnen kein Antibiotikum mehr hilft. Die Patientenschaft ist geteilt.
Bei einigen ist das Vertrauen in die Arznei so groß, dass sie sogar
bei einer Erkältung ein Antibiotikum verlangen oder, schlimmer, zu
den Resten in der Hausapotheke greifen. Andererseits berichten
Kinderärzte, dass Eltern selbst die sinnvolle und notwendige
Verabreichung ablehnen. Hier durch Information das richtige Maß
herstellen, das kann keine Weltgesundheitsorganisation. Das müssen
schon die Ärzte hier leisten.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Dominik Rose
Telefon: 0521 585-261
d.rose@westfalen-blatt.de

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