WP: In NRW schon mehr als 16 Millionen Kubikmeter Schadholz

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Stürme, Dürre und Borkenkäfer verursachen immer
größere Schäden in den nordrhein-westfälischen Wäldern. Mittlerweile
gehen die Fachleute bei der Fichte von 16 Millionen Kubikmetern
Schadholz allein in NRW aus. Das berichtet die in Hagen erscheinende
Westfalenpost (WP, Samstagausgabe), die sich auf neue Zahlen aus dem
Landesumweltministerium bezieht. Auch die eigentlich als
widerstandsfähiger geltende Buche gerät zunehmend in Not. Hier
beläuft sich der Schaden demnach auf 500.000 Kubikmeter. Damit ist
die Menge des registrierten Schadholzes in den vergangenen vier
Wochen insgesamt um über 40 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: Dem
Orkan Kyrill im Januar 2007 fielen zwölf Millionen Kubikmeter zum
Opfer.

Forstexperten kritisieren unterdessen, dass der Zustand der Böden
bei der Diskussion um die Rettung des Waldes nur eine untergeordnete
Rolle spiele. Auf etwa einem Drittel der Waldfläche in Deutschland
sei der Boden sauer, sagte Klaus von Wilpert von der
Interessengemeinschaft Waldbodenschutz der Westfalenpost. Es habe
keinen Sinn, dort neue Bäume anzupflanzen, weil die Säure die Wurzeln
zerstöre. Von Wilpert forderte eine verstärkte Kalkung der Wälder.

Pressekontakt:
Westfalenpost
Zentralredaktion
Telefon: 0201 – 804 6519
zentralredaktion@waz.de

Original-Content von: Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell

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