Zukunft wählen – bei der Sozialwahl schon mit 16

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Mehr als jeder zweite Deutsche bekommt zurzeit
Post von seiner Krankenkasse und der Deutschen Rentenversicherung
Bund: die Wahlunterlagen zur Sozialwahl 2011. Insgesamt sind 48
Millionen Menschen wahlberechtigt – allein bei der Techniker
Krankenkasse (TK) dürfen 5,4 Millionen Mitglieder darüber abstimmen,
wer künftig in ihrem Parlament, dem ehrenamtlichen Verwaltungsrat,
ihre Interessen vertritt. Damit ist die Sozialwahl nach der
Bundestags- und der Europawahl die drittgrößte Wahl in Deutschland.
Allerdings: Bei der Sozialwahl muss man nicht bis zum 18. Geburtstag
warten. Hier dürfen die Krankenkassenmitglieder mitbestimmen, sobald
sie 16 Jahre alt sind. Allein bei der TK dürfen in diesem Jahr fast
24.000 unter 18-Jährige erstmals wählen.

Benjamin Arndt ist einer von ihnen: „Ich finde es cool, dass man
hier schon mit 16 wählen kann, und da mache ich natürlich auch mit.
Man sollte schon viel mehr Sachen machen dürfen, finde ich – zum
Beispiel den Führerschein“, sagt der 17-Jährige. Auch die Frage, was
ihm persönlich die Arbeit seiner ehrenamtlichen Vertreter in der
TK-Selbstverwaltung denn eigentlich bringt, hat Benjamin Arndt sich
schon gestellt. „Ich reise wahnsinnig gerne und will noch viel von
der Welt sehen. Gerade, wenn man in die Ferne will, braucht man oft
teure Impfungen. Die zahlt nicht jede Krankenkasse. Dass meine Kasse
die Kosten übernimmt, verdanke ich dem Einsatz meiner Vertreter im
Verwaltungsrat. Wenn ich ihnen dafür mit meiner Stimme den Rücken
stärken kann, mache ich das gerne. Das spart mir bares Geld – und so
ist vielleicht noch ein Urlaub mehr drin!“, sagt der junge Hamburger.

Ein weiteres Plus für Benjamin Arndt: Die Sozialwahl ist eine
reine Briefwahl – Wahlurnen sind die über 100.000 Post-Briefkästen.
Ihre Unterlagen erhalten die Wahlberechtigten per Post. Dann gilt:
einfach aufmachen, ankreuzen, abschicken – für die Wähler portofrei.
„Ich finde super, dass ich einfach per Brief wählen kann und mich
selbst sonst um nichts kümmern muss. Da bin ich dann an keine Termine
gebunden, und kann einfach mein Kreuzchen machen, wann ich will“,
sagt der Hobby-Volleyballer.

Alle Infos zur Sozialwahl, zu den angetretenen Listen, ihren
Spitzenkandidaten und Positionen gibt es im Internet unter
www.tk.de/sozialwahl. Informationen zu allen Trägern, deren
Versicherte bei der Sozialwahl selbst wählen können, sind unter
www.sozialwahl.de zu finden.

Zum Hintergrund:

Weitere Informationen rund um das Thema Sozialwahl mit zahlreichen
Pressefotos und Infografiken enthält der aktuelle Medienservice
„Gelebte Demokratie – Die Sozialwahl 2011“, zu finden unter
www.presse.tk.de/sozialwahl .

Für Rückfragen:

Inga Laboga
Tel.: 040-6909-1783
Fax: 040-6909-1353
E-Mail: inga.laboga@tk.de

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