Zustimmung für Schäuble in Corona-Debatte

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Mit einer Warnung, dem Schutz des Lebens in der Corona-Krise absoluten Vorrang vor allen anderen Gütern zu geben, hat Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) eine Debatte in Politik und Gesellschaft ausgelöst. Im “Kölner Stadt-Anzeiger” (Dienstagsausgabe) lobt Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen, Schäubles Beitrag als “differenziertes Bild der gegenwärtigen sehr komplexen Lage”. Overbeck sagte dem “Kölner Stadt-Anzeiger”, er halte es nicht nur für unangemessen, sondern sogar für gefährlich, unter Verweis auf den absolut übergeordneten Schutz des Lebens “jede weitere notwendige Diskussion moralisch von vornherein unmöglich zu machen”. Stattdessen brauche es den “Mut, offen zu benennen, dass es keine einfachen und unstrittigen Wege aus der Krise geben wird”, so Overbeck. Die Vorsitzende des Europäischen Ethikrats, Christiane Woopen, sagte dem “Kölner Stadt-Anzeiger” zu Schäubles Beitrag: “Die Corona-Krise stößt uns mit Wucht auf Themen, die für unsere Gesellschaft und unser Wirtschaftssystem fundamental sind. Jetzt ist die Zeit, und erzwungenermaßen haben wir auch die Gelegenheit, neu und vertieft darüber nachzudenken, wie wir unsere Zukunft gestalten möchten.” Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker betonte im “Kölner Stadt-Anzeiger”: “Menschenwürde bedingt Menschenleben, und daher sollten wir alles dafür tun, dieses Leben zu schützen, so gut wir es können.”

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