Atheistische Studenten sprechen sich für Polen aus

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Es besteht ein krasser Gegensatz zwischen den Antworten der Befürworter und der Gegner des neuen Gesetzes.

Die Verkündung des polnischen Obersten Gerichtshofs am 22. Oktober, dass das polnische Abtreibungsgesetz die Menschenrechte verletzt, löste im ganzen Land Proteste für die Abtreibung aus. (https://orf.at/stories/3186339/)

Während die Abtreibungsbefürworter oft behaupten, der Oberste Gerichtshof sei zu sehr von der Kirche beeinflusst, weisen die pro-life Jugendlichen darauf hin, dass Abtreibung kein nationalistisches oder religiöses Thema ist, sondern den Kern der menschlichen Werte trifft.

Eine grauenhafte Form des Pro-Abtreibungs-„Protests“ bestand darin, zu einer Kirche zu marschieren und in kleine Säcke verpackte Hundeexkremente vor den Eingang zu legen. (https://www.czasswiecia.pl/czas_swiecia/7,88348,26465905,zaka z-aborcji-protestujacy-w-swieciu-zrobili-psikusa-pod-kosciolem.html)

Lídia Meuwissen, eine in Polen lebende Freiwillige von ProLife Europe, beschrieb diese Proteste als sehr aggressiv: „Ich kann es nicht einmal übersetzen. [Sie waren] so vulgär und obszön.“ (Lídia Meuwissen)

„Das Interessante daran ist“, erklärte sie, „dass es so aussieht, als wüssten sie nicht einmal, wogegen sie protestieren.

Eine polnische Studentin – die anonym bleiben möchte – erlebte die Situation wie folgt: „Gebäude und Kirchen sind verwüstet. Meiner Meinung nach ist das, was derzeit in Polen geschieht, widerlich. Die Menschen benehmen sich wie Vieh.“

Als Atheistin betrachtet sie Abtreibung als eine rein ethische Frage: „Die Menschen vergessen, dass Abtreibung keine Form der Empfängnisverhütung sein kann und dass die Tötung eines Fötus ein breites ethisches Problem ist.

„Ich bin nur aus ethischen Gründen Pro-Life“, fuhr sie fort. „In meiner Entscheidung gibt es keinen Einfluss der Kirche. Wie Ronald Reagan einmal sagte: –Ich habe bemerkt, dass jeder, der die Abtreibung befürwortet, bereits geboren ist–.“

„Zuerst hatte ich das Gefühl, dass niemand etwas gegen diese Proteste unternahm“, erklärte Meuwissen. Und warum? Die Pro-Life Jugendlichen, erklärte sie, folgten den offiziellen Bestimmungen – die seit dem 24. Oktober Versammlungen auf 5 Personen beschränken. Sie bleiben ihren Pro-Life-Werten treu: verletzliche Personen nicht dem Risiko auszusetzen, an Covid-19 zu erkranken.

Jan Wudkowski, Leiter von ProLife Lodz, der ersten Pro-Life-Universitätsgruppe in Polen, erklärte: „Ich denke, obwohl die Mehrheit der jungen Polen pro-life ist und einige Studenten in einer Pro-Life-Bewegung außerhalb der Universität aktiv sind, haben die jüngsten Proteste gezeigt, dass dies eindeutig nicht ausreicht“.

In ihrer Verzweiflung, sich Gehör zu verschaffen, wandten sich die polnischen Pro-Life-Leute an ihr einziges Ventil, um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen: die sozialen Medien. Sie fingen an, Fotos mit einem kleinen Herz in einem größeren Herz zu veröffentlichen. „Damit kann man zeigen, dass man für das Leben ist und man nicht protestieren wird. Die Pro-Life-Leute sind mehr online“, kommentierte Meuwissen.

Doch die polnische Bevölkerung reagierte nicht nur auf die Pro-Abtreibungsproteste. Pro-Life-Leute in ganz Europa erhoben ihre Stimme, um mit der polnischen Pro-Life-Bewegung vereint aufzutreten.

ProLife Vorarlberg und ProLife Budapest – zwei Gruppen der Organisation ProLife Europe – führten Veranstaltungen durch, um ihren polnischen Freunden ihre Unterstützung zu zeigen. Unter #thanksmum (#köszianyu #dziekimamo) verbreiteten sie Fotos und Videos in den sozialen Netzwerken und schickten Nachrichten an polnische Pro-Life-Freunde.

Ein deutscher Pro-Life-Student äußerte sich: „Dies ist keine religiöse, sondern eine menschliche Angelegenheit! Es ist ein Thema, das uns alle angeht – egal, was wir sind, woran wir glauben, egal, wer wir sind“.

Unterstützungsbotschaften aus ganz Europa stimmen Meuwissen optimistisch: „Ich sehe, dass es laute [Abtreibungs-] Menschen gibt und Menschen, die sich im Stillen für das Leben einsetzen – und sie sind die Mehrheit. Das gibt mir Hoffnung! Das gibt uns Hoffnung!“

Pressekontakt:

Clara Auersperg
ProLife Europe
Mobil: 0043 (0)6605196668
Mail: mailto:presse@prolifeeurope.org
Web: https://prolifeeurope.org

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/150025/4757016
OTS: ProLife Europe e.V.

Original-Content von: ProLife Europe e.V., übermittelt durch news aktuell

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