BERLINER MORGENPOST: Brandenburger Trugschluss / Kommentar von Jens Anker

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Am Ende war der Druck zu groß: Brandenburgs
Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte die Gebietsreform ab.
Kritiker hatten der Regierung zuvor vorgeworfen, mit falschen Zahlen
zu operieren. Während die offiziellen Stellen einen
Bevölkerungsrückgang vorhersagten, registrierten viele Städte und
Gemeinden wieder steigende Einwohnerzahlen. Der Grund für die Reform,
auf den demografischen Wandel im Land zu reagieren, entspreche nicht
der realen Entwicklung, hieß es. Nun erweist sich diese Forderung als
Trugschluss. Tatsächlich geht der kurzfristige Bevölkerungszuwachs
vor allem auf die Flüchtlingsmigration zurück. Wahrscheinlich ist,
dass sich die neue Landesregierung mit den Folgen der
Bevölkerungsentwicklung auseinandersetzen muss. Probleme wie fehlende
Infrastruktur, ärztliche Versorgung und Überalterung sind nur
vertagt, nicht gelöst.

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