Berliner Zeitung: Leitartikel zur Eizellenspende

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Es gibt unzählige Wege, einer Schwangerschaft
künstlich nachzuhelfen. Doch einige Methoden sind hierzulande
illegal. Und das schafft Probleme: Denn jährlich lassen sich mehrere
Tausend Frauen im Ausland fremde Eizellen einsetzen, um sich ihren
Kinderwunsch zu erfüllen…Es ist also leicht, dagegen zu sein, wenn
es darum geht, das Gesetz zu liberalisieren. Es ist leicht, den
Paaren Egoismus vorzuwerfen und ihnen zu einer Adoption zu raten. Es
ist leicht, die Ethik heranzuziehen und auf illegitime Eingriffe in
die Natur zu verweisen. Trotzdem braucht Deutschland ein neues
Gesetz, das die Eizellenspende regelt – und legalisiert.Das
bisherige Embryonenschutzgesetz soll den Embryo, das ungeborene
Leben, schützen. Dieser Schutz greift jedoch nicht mehr, wenn sich
die Frauen mit Kinderwunsch im Ausland behandeln lassen…Sicher
würde die Eizellenspende in Deutschland durch die Legalisierung erst
etabliert werden. Das darf man ethisch fraglich finden, aber: Die
Paare wählen den Weg ohnehin. Sie tun es bereits, trotz der Risiken.

Pressekontakt:
Berliner Zeitung
Redaktion
christine.dankbar@dumont.de

Original-Content von: Berliner Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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