Brand: Rekrutierung von Kindersoldaten stoppen – Seelische Narben heilen helfen

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Schwerwiegende Form des Kindesmissbrauchs weltweit bekämpfen

Der Internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten am 12. Februar ist
gleichzeitig der weltweite Aktionstag “Red Hand”. Dazu erklärt der Vorsitzende
der Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Brand:

“Kein Mädchen und kein Junge wird freiwillig Kindersoldat. Kinder gleichzeitig
zu Tätern und Opfern zu machen, ist eine perfide Form des Kindesmissbrauchs. Die
Rekrutierung von Kindern mit dem Ziel, sie zur Teilnahme an Kriegshandlungen in
bewaffneten Konflikten zu zwingen, muss konsequent bekämpft werden. Den Kindern
muss die Chance auf –ein Leben danach– ermöglicht werden. Oft schließen sich
Kinder auch aufgrund von großer Armut, Hunger und Ausweglosigkeit scheinbar
freiwillig Armeen oder bewaffneten Gruppen an. Schätzungsweise 250.000 Kinder
sind weltweit davon betroffen. Die Vereinten Nationen führen in der –Liste der
Schande– 50 Armeen und bewaffnete Gruppen auf, die Kinder als Soldaten
missbrauchen.

Die Kinder in tödliche Gefahr zu schicken ist ein schwerwiegendes Verbrechen,
das mit Menschenrechtsverletzungen und der Missachtung der menschliche Würde der
Jüngsten einhergeht. Die psychischen Folgen sind verheerend. Die Betroffenen
werden auf grausamste Weise ihrer Kindheit beraubt. Oft haben diese Kinder
nichts anderes kennengelernt als Krieg und Gewalt. Die seelischen Narben tragen
sie ein Leben lang. Gesellschaften werden von diesen Verbrechen und ihren Folgen
dauerhaft geprägt.

Bislang sind 168 Staaten dem –Fakultativprotokoll zum Übereinkommen für die
Rechte des Kindes betreffend die Beteiligung von Kindern an bewaffneten
Konflikten– beigetreten. Staaten, die das Zusatzprotokoll noch immer nicht
unterzeichnet und ratifiziert haben, sind aufgefordert, dies umgehend
nachzuholen.”

Hintergrund:

Am 12. Februar erinnert der “Red-Hand-Aktionstag” weltweit an das Inkrafttreten
des Zusatzprotokolls zur Kinderrechtskonvention im Jahr 2000. Die rote Hand
steht für ein klares Nein zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten.

Pressekontakt:

CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
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