Bürokratie in der EU vereinfachen ? Zeit und Kosten sparen

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Pilotbetrieb x-trans.eu in München freigeschaltet

Bürokratie in Europa vereinfachen – mit x-trans.eu können Unternehmen Zeit und Kosten sparen, so das Resümee von Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Dr. Michael Strugl, Landesrat in der Oberösterreichischen Landesregierung. Anlass war die Freischaltung des Pilotprojekts x-trans.eu am heutigen Montag in München. x-trans.eu ist ein länderübergreifendes E-Government-Projekt, mit dem im Bereich des Groß- und Schwerverkehrs Antragsverfahren deutlich erleichtert werden.

Antrags- und Genehmigungsprozesse sind für Unternehmen, z.B. für den Bereich des Großraum- und Schwerverkehrs, mitunter zeit- und kostenintensiv. Im E-Government-Projekt x-trans.eu entsteht eine zentrale Antragsplattform für grenzüberschreitende Großraum- und Schwertransporte. Ziel ist, die aufwändige doppelte Antragstellung für Logistikunternehmen bei grenzüberschreitenden Großraum- und Schwertransporten in den einzelnen Ländern überflüssig zu machen. Mit x-trans.eu soll die Grundlage für eine mögliche Anbindung weiterer nationaler Fachverfahren anderer EU-Länder entstehen. „Ein Beitrag der Beteiligten zum E-Government-Aktionsplan 2011-2015 der EU. Finnland hat bereits Interesse angemeldet“, betonte der IT-Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Franz Josef Pschierer.

Bundesinnenminister Friedrich begrüßte x-trans.eu als einen weiteren Mosaikstein für weniger Bürokratie in Europa. „Ich freue mich, dass wir heute einen weiteren Baustein zum Bürokratieabbau auf den Weg geschickt haben. Wir haben hierbei auch noch mal die gute Zusammenarbeit zwischen dem Bund und dem Freistaat Bayern unter Beweis gestellt. Ich wünsche mir, dass weitere solcher Projekte folgen, denn mit den Möglichkeiten der IT können wir Unternehmen noch stärker von Bürokratie und den dadurch entstehenden Kosten entlasten.“

Mit x-trans.eu wird den Transportunternehmen eine zentrale Plattform für das Antrags-Management bereitgestellt. Besonders profitieren sollen hiervon auch Transportunternehmen in grenzüberschreitenden Wirtschaftsräumen, wie z.B. Niederbayern und Oberösterreich, welche aufgrund ihrer geografischen Lage besonders häufig Transporte in das jeweilige Nachbarland abwickeln. Die technische Realisierung von x-trans.eu ist bereits weit fortgeschritten. Im Rahmen des Pilotbetriebs wird mit ausgewählten bayerischen und oberösterreichischen Transportfirmen der Echteinsatz erprobt. x-trans.eu ist ein Gemeinschaftsprojekt des Freistaats Bayern und des Bundeslands Oberösterreich, welches wissenschaftlich von der Technischen Universität München unterstützt wird. Technisch betrieben wird x-trans.eu vom Rechenzentrum Nord am Landesamt für Steuern.

Hinweis für die Redaktionen:

Fotos von der Freischaltung des Pilotbetriebs vor einem Schwertransport (LKW und Kranwagen) stehen ab ca. 12 Uhr unter www.stmf.bayern.de/akuelles/pressegalerie zum Download bereit.

Bundesministerium des Innern (BMI)
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