BUND-Vorsitzender Olaf Bandt: Konjunkturpaket ohne “Wumms” im Bereich Mobilität – viele Maßnahmen sozial ungerecht und ökologisch unsinnig

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Das Konjunkturpaket der Bundesregierung ist nach Meinung von Olaf Bandt, Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), im Bereich Mobilität “eine Enttäuschung”. “Das ist kein “Wumms”, wie Finanzminister Olaf Scholz (SPD) das Konjunkturpaket zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie beschrieb – es sei denn, man denkt dabei an einen Auffahrunfall”, schreibt Bandt in einem Beitrag der wöchentlichen Klimakolumne “Heisse Zeiten” der in Berlin erscheinenden Tageszeitung “neues deutschland” (Freitagausgabe). Die beschlossenen Maßnahmen zugunsten der Automobil- und Luftfahrtindustrie seien sozial ungerecht: Die um staatliche Unterstützung werbenden Autokonzerne hätten Milliardenrücklagen und schütteten Milliarden von Euro an Dividenden für Aktionäre aus, die Lufthansa “versteckt derweil Teile ihres Gelds in Steueroasen”, so Bandt. Ökologisch unsinnig sei der Erhalt der Industrien in ihrer derzeitigen Form – um eine grundlegende Konversion inklusive ihrer Arbeitsplätze kämen beide Industrien sowieso nicht herum. Dass es anders geht, zeigt laut Bandt der Blick nach Frankreich: “Die französische Fluglinie Air France wird staatlich unterstützt, muss dafür aber etliche Kurzstrecken stilllegen.”

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