Bundesministerin Giffey spricht zum Thema Kinderrechte in der SOS-Botschaft für Kinder (FOTO)

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Bei der politischen Abendveranstaltung zum Thema Kinderrechte
diskutierten Experten und politische Entscheidungsträger in der
Berliner SOS-Botschaft für Kinder vor rund 120 Gästen auf dem Podium.
Auch Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr.
Franziska Giffey, folgte der Einladung von SOS-Kinderdorf e.V.,
würdigte die Arbeit des Vereins und sprach sich in ihrer Rede für die
Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz aus.

Anlässlich des Internationalen Tags der Kinderrechte lud
SOS-Kinderdorf e.V. zur politischen Abendveranstaltung zum Thema:
„Kinderrechte im Alltag junger Menschen – Was muss politisch noch
passieren, um Kinderrechte in der Praxis zu stärken?“ ein. Neben der
Vorsitzenden der Kinderkommission, Bettina Wiesmann (CDU/CSU), und
Matthias Seestern-Pauly (FDP), kinder- und jugendpolitischer Sprecher
und Mitglied der Kinderkommission, diskutierten auch Claudia Kittel,
Leiterin der Monitoring-Stelle zur UN-Kinderrechtskonvention im
Deutschen Institut für Menschenrechte (DIMR), und Karen Silvester,
Pädagogische Expertin von SOS Kinderdorf e.V., auf dem Podium.

Schon das zweite Mal in diesem Jahr besuchte eine
Bundesfamilienministerin die SOS-Botschaft für Kinder in Berlin. Dr.
Franziska Giffey würdigte in ihrer einleitenden Rede das Engagement
des SOS-Kinderdorf e.V.: „Kinder brauchen starke Partner, die für
ihre Rechte in der Gesellschaft und in der Politik eintreten. Partner
wie das SOS-Kinderdorf.“ Sie betonte die Bedeutung der geplanten
Grundgesetzänderung: „Im Koalitionsvertrag ist klar vereinbart, dass
wir die Kinderrechte im Grundgesetz festschreiben wollen. Es gibt in
Deutschland immer noch Situationen, in denen nicht genug auf das
Kindeswohl geschaut wird. Wenn wir die Kinderrechte im Grundgesetz
verankern, können wir dafür sorgen, dass bei allen staatlichen
Entscheidungen, die Kinder und Jugendliche betreffen, ihre Interessen
berücksichtigt werden.“

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen stellt in der
pädagogischen Arbeit bei SOS-Kinderdorf einen wichtigen Grundsatz und
ein Qualitätsmerkmal dar, so wurden bei der Abendveranstaltung auch
Jugendliche aus der Berliner SOS-Einrichtung in die Gespräche auf dem
Podium involviert. Dr. Kay Vorwerk, Geschäftsführer und
Vorstandsvorsitzender des Vereins betonte: „Wir von SOS-Kinderdorf
sind überzeugt: Wenn Kinder und Jugendliche ihre Rechte und natürlich
die der anderen kennen und wahrnehmen können, stärkt das ihr
Selbstbewusstsein und ihre Selbstwirksamkeit. Sie werden dadurch
dabei unterstützt, sich zu eigenverantwortlichen und selbstständigen
Persönlichkeiten zu entwickeln. Schließlich beeinflusst die Art und
Weise, wie Kinder beteiligt, oder eben nicht beteiligt werden,
maßgeblich ihre Weltsicht sowie ihr zukünftiges Denken und Handeln.

Der 20. November ist anlässlich der Verabschiedung der
UN-Kinderrechtskonvention am 20.11.1989 der internationale Tag der
Kinderrechte, an dem Themen wie Kinderrechte, Kinderschutz und
Kinderpolitik in das öffentliche Bewusstsein gerückt werden. An
diesem Tag jährt sich die Verabschiedung der
UN-Kinderrechtskonvention zum 29. Mal. Zudem steht das Thema
Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz auf der politischen
Agenda: seit Juni 2018 tagt eine Bund-Länder-AG mit dem Ziel, bis
Ende 2019 einen Vorschlag für eine im Koalitionsvertrag
festgeschriebene Grundgesetzänderung vorzulegen.

Pressekontakt:
SOS-Kinderdorf e.V.
Victoria Leipert
Renatastraße 77
80639 München
Telefon 089 12606-491
Telefax 089 12606-479
victoria.leipert@sos-kinderdorf.de
www.sos-kinderdorf.de

Original-Content von: SOS-Kinderdorf e.V., übermittelt durch news aktuell

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