Darmstädter Echo: Abstand zwischen Rente und Grundsicherung im Alter deutlich geschrumpft

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Der Abstand zwischen der Durchschnittsrente für
langjährig Versicherte und der staatlichen Grundsicherung im Alter
ist deutlich geschrumpft. Nach einem Bericht des „Darmstädter Echo“
(Freitag-Ausgabe) lagen die Rentenbezüge der Versicherten mit
mindestens 35 Beitragsjahren 1995 im Schnitt noch 94 Prozent über der
damaligen durchschnittlichen Sozialhilfe für Rentner. Bis 2009 war
der Abstand auf 61 Prozent geschrumpft.

Das Blatt beruft sich dazu auf eine Stellungnahme des
Bundesarbeitsministeriums zu einer Anfrage der Linksfraktion im
Bundestag.

Noch deutlicher werde das Bild, wenn man nur die langjährig
versicherten Neurentner im jeweiligen Vergleichsjahr betrachte. Nach
Angaben der Linken kamen diese Rentner im Jahr 1995 im Schnitt auf
956 Euro Rente. Die staatlich gewährte Altersabsicherung lag hingegen
bei nur 528 Euro. 2009 betrug dieses Verhältnis schon 918 Euro zu 663
Euro. Damit hat sich der Abstand der Durchschnittsrente für
langjährig versicherte Ruheständler zur Grundsicherung im Alter
binnen eineinhalb Jahrzehnten von 81 auf 38 Prozent mehr als
halbiert.

Pressekontakt:
Darmstädter Echo
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230

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