Deutsche Hilfsorganisationen zur Syrienkrise: „STOPP. Schau hin!“ Schwarze Website: 28 Hilfsorganisationen fordern mit gemeinsamer Online-Aktion mehr Aufmerksamkeit für syrische Flüchtlinge

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„STOPP. Schau hin!“ Gemeinsam mit 27 anderen
deutschen Hilfsorganisationen schaltet CARE Deutschland-Luxemburg am
morgigen Donnerstag, den 16. Mai, seine Website einen Tag lang
schwarz. Ein Video, moderiert von Tagesthemen-Moderator Ingo
Zamperoni, fordert Besucher zum Innehalten auf und erinnert an die
seit über zwei Jahren anhaltende humanitäre Krise in Syrien. „Mit dem
Aktionstag bitten wir als deutsche Hilfsorganisationen gemeinsam um
mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung für das Leid der Menschen in
Syrien, das zu häufig hinter politischen Schlagzeilen verschwindet“,
erklärt CARE-Generalsekretär Karl-Otto Zentel. Auch auf den Social
Media-Kanälen der Hilfsorganisationen wird unter #StoppSchauHin über
die Situation in der Region und die geleistete Hilfe informiert.

Nach Angaben der Vereinten Nationen benötigt ein Drittel der
Bevölkerung Syriens humanitäre Hilfe, insgesamt sind mehr als acht
Millionen Menschen von dem Konflikt betroffen. Allein seit Beginn
dieses Jahres sind 475.000 Menschen aus Syrien geflohen – damit ist
die Zahl der Flüchtlinge auf knapp 1,2 Millionen gestiegen. 75
Prozent der Flüchtlinge sind Frauen und Kinder. Die Nachbarstaaten,
besonders Jordanien, Libanon und die Türkei stoßen an die Grenzen
ihrer Kapazitäten. Die 28 deutschen Hilfsorganisationen appellieren
auch für ein stärkeres politisches und gesellschaftliches Engagement,
um die Gewalt schnellstmöglich zu beenden. Außerdem müsse der
umfassende Zugang für humanitäre Hilfe in Syrien selbst dringend
gewährt werden.

CARE unterstützt syrische Flüchtlinge und Gastgemeinden in
Jordanien mit Hilfsgütern, Bargeld und Informationszentren. „Aber es
ist sehr schwer, für diese Krise um Spenden zu werben“, berichtet
Zentel, der jüngst selbst in Jordanien war. „Da es an Geld fehlt,
kann CARE nicht alle Flüchtlinge versorgen, die zu den
Informationszentren kommen. Die Auswahl, wer am dringendsten Hilfe
benötigt, ist jeden Tag extrem schwer.“

CARE bittet um Spenden für die Nothilfe für syrische Flüchtlinge:
Spendenkonto 4 40 40 Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 50 198 Online
spenden unter www.care.de/spenden.html

CARE ist Mitglied beim Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“, dem
Zusammenschluss renommierter deutscher Hilfsorganisationen, die im
Katastrophenfall ihre Kräfte bündeln, um gemeinsam schnelle und
effektive Hilfe zu leisten. Spendenkonto: 10 20 30 Bank für
Sozialwirtschaft, Köln, BLZ 370 205 00 Online spenden unter
www.aktion-deutschland-hilft.de/spenden

Diese Hilfsorganisationen beteiligen sich an der Aktion STOPP.
Schau hin! action medeor, ADRA, Aktion Deutschland Hilft,
Arbeiter-Samariter-Bund, Ärzte der Welt, arche noVa, AWO
International, CARE Deutschland-Luxemburg , Habitat for Humanity,
Handicap International, Help – Hilfe zur Selbsthilfe, HelpAGE,
Hoffnungszeichen e.V., Humedica, Islamic Relief Deutschland,
Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser International, Misereor, Oxfam
Deutschland, Pro Asyl, Save the Children, Terra Tech, terres des
hommes, UN World Food Programme, UNHCR Deutschland,
UNO-Flüchtlingshilfe, Welthungerhilfe, World Vision.

Pressekontakt:
Rückfragen bitte an:
CARE Deutschland-Luxemburg e.V.
Johanna Mitscherlich
Telefon: 0228 / 97563 23
Mobil: 0176 / 70 330 114
E-Mail: mitscherlich@care.de

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