Drittes VBKI-Symposium: Berliner Stadtgesellschaft diskutierteüber das Berlin von morgen / Klimaschutz und Prosperität in Einklang bringen / 1000 Menschen beteiligten sich

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Wie werden wir im Berlin des Jahres 2037 leben und arbeiten – wenn die Stadt ihren 800. Geburtstag feiert? Wie schaffen wir es, Klimaschutz, Wohlstand und wirtschaftliche Prosperität miteinander zu vereinbaren? Wie gelingt es uns, die Zukunft unserer Stadt über Wahlperioden hinaus zu denken? Unter der Überschrift Berlin 2037 – Miteinander. Besser. Leben. bot das Hauptstadtsymposium 2021 des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) am heutigen Freitag, 18. Juni, so etwas wie einen visionären Rundumschlag zur Zukunft Berlins.

Drei Monate vor den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus entwickelten die 9 Workshops und 4 Foren mit Hilfe von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft eine Fülle von Denkanstößen, Ideen und Konzepten zu allen Top-Themen der Berliner Zukunftsagenda. Das inhaltliche Spektrum reichte von Fragen der Stadtentwicklung, Klimaschutz, Innovation und Disruption, Mobilität, Wohnen über Gemeinnützigkeit und Sport bis zur Zukunft der länderübergreifenden Zusammenarbeit in der Hauptstadtregion. Rund 1000 Menschen beteiligten sich, brachten ihre Ideen und Fragen via Zoom ein oder verfolgten das Symposium im Livestream.

In der Essenz ließ sich ein klares Bekenntnis zu einer nachhaltigen und klimagerechten Metropolenpolitik auf Basis einer innovativen und produktiven Wirtschaft und möglichst engen Bindungen zwischen Berlin und Brandenburg herauslesen.

Zum Abschluss des Symposiums diskutierten Bettina Jarasch, Spitzenkandidatin der Berliner Grünen, und Kai Wegner, Spitzenkandidat der Berliner CDU, gemeinsam mit führenden Vertreterinnen und Vertretern der Hauptstadtwirtschaft die Ergebnisse des Symposiums. Im Mittelpunkt des via Livestream übertragenen und von Dr. Jörg Ritter, Initiator und Koordinator des Forums CEOs FOR BERLIN im VBKI, moderierten Gesprächs stand die Frage, wie ein klimagerechter Stadtumbau gelingen kann.

Bettina Jarasch, Spitzenkandidatin der Berliner Grünen, sagte: „Die klimaneutrale Metropole wird ein entscheidender Standortvorteil der Zukunft sein. Viele Unternehmen wünschen sich ein klares, nachhaltiges Leitbild für Berlin. Berlin ist bereits heute Hauptstadt der grünen Start-ups. Hier werden die Lösungen für die Zeit nach Corona entworfen – im Kampf gegen den Klimawandel und für neue Mobilität. Ich will mich dafür einsetzen, dass Berlin auch Standort für die Produktion und Umsetzung dieser Ideen wird. Ich bin überzeugt: die Berlinerinnen und Berliner werden nicht nur eine lebenswertere Stadt durch diesen Wandel erhalten, sondern auch eine wohlhabendere Stadt mit weniger Armut und mehr gutbezahlten Jobs.“

Kai Wegner, Spitzenkandidat der Berliner CDU, sagte: „Die Klimawende erreichen wir nicht durch Bevormundung und Umerziehung, sondern durch Angebote und Anreize. Wir setzen auf Technologieoffenheit statt auf Ideologie. Wir bringen Ökonomie und Ökologie zusammen, um Klimaschutz zum Jobmotor zu machen.“

In seinem abschließenden Statement fasste VBKI-Präsident Markus Voigt die Essenz des Tages zusammen: „Das VBKI-Symposium 2021 hat uns eindrucksvoll vor Augen geführt, wie viel Engagement und wie viel Ideenkraft in Berlin und seiner Zivilgesellschaft stecken. Aufgabe des künftigen Berliner Senats sollte es sein, dieses Potenzial endlich als Chance zu begreifen und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, um gemeinsam, mit gebündelten Kräften, die großen Herausforderungen unseres Berlins vor morgen anzugehen. Klimaschutz, die Wohnungsfrage, der Restart nach Corona – die Fragen rund um ein lebenswertes Berlin von morgen müssen aus der Mitte der Gesellschaft heraus beantwortet werden, um erfolgreich zu sein.“

Das Hauptstadtsymposium spiegelt den Anspruch des VBKI und seiner 2300 Mitglieder wider, die Zukunftsagenda Berlins aktiv mitzugestalten. Mitten im Superwahljahr und vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie soll es als Forum für einen intensiven und die gesamte Stadtgesellschaft einbeziehenden Diskussionsprozess rund um die Frage bilden, was ein lebenswertes Berlin von morgen kennzeichnen könnte und sollte.

Die digital veranstalteten und via Livestream übertragenen Workshops und Foren standen allen interessierten Berlinerinnern und Berlinern offen. Die Moderation oblag Vertretern der VBKI-Ausschüsse. Als Diskussionsgrundlage dienten Konzepte und Strategien zur Zukunft Berlins, die im Vorfeld des Symposiums von den VBKI-Ausschüssen erarbeitet worden waren.

Weitere Informationen finden Sie unter www.vbki.de/symposium/2021

Pressekontakt:

Sebastian Thomas | VBKI | Leiter Kommunikation | 030 / 72 61 08 17 |
sebastian.thomas@vbki.de

Original-Content von: Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V., übermittelt durch news aktuell

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