Drogen am Arbeitsplatz (FOTO)

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B·A·D-Kolloquium: Mit Doping zum Erfolg?

Experten diskutieren über die Entwicklung von Suchtmittelkonsum

Die Auswirkungen von Suchtmittelkonsum auf den Menschen und seine
Arbeitsumgebung analysierten Experten aus der Praxis auf dem
Kolloquium der B·A·D im Gesundheitszentrum Düsseldorf. Unter dem
Motto „Illegale Drogen in der Arbeitswelt“ hatte das Unternehmen
Fach- und Führungskräfte eingeladen, um die Gründe steigenden
Suchtmittelkonsums – insbesondere am Arbeitsplatz – zu analysieren.

Dr. Hubert Buschmann, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und
Psychotherapie sowie Chefarzt der Median Klinik Tönisstein, befasste
sich in seinem Vortrag schwerpunktmäßig mit den sich verändernden
Konsummustern von Drogen seit den 90er Jahren. „Was treibt Menschen
vermehrt dazu, am Arbeitsplatz Drogen zu nehmen?“, fragte er und kam
zu dem Schluss, dass die Ursachen sehr vielfältig sind. Die
Verdichtung von Arbeit als alleinige Begründung anzuführen ist seiner
Ansicht nach zu einfach. Es gehöre auch ein Typus Arbeitnehmer dazu,
der bereit sei, derartige Mittel einzusetzen. Das sind in der Regel
Menschen, die sich extrem stark im Beruf über die Leistung
definieren. Für diesen Typus bedeute berufliche Leistung
Lebensqualität oder eine Steigerung des Selbstwertes. Da die
vermeintlich leistungssteigernden Substanzen schnell verfügbar sind,
ist die Konsumhürde zudem sehr niedrig.

Wie gelingende Suchthilfe im Betrieb funktionieren kann war Thema
eines weiteren Referats. Jens Reppahn, B·A·D-Berater
Gesundheitsmanagement, stellte bewährte Konzepte vor, denen
Prävention, Reglementierung und Intervention zugrunde liegen.
Wichtige Aspekte seien in in diesem Zusammenhang niederschwellige
Zugänge zu betrieblichen oder betriebsnahen Unterstützungsangeboten,
klare Regelungen im Sinne von Betriebsvereinbarungen sowie
Stufenpläne zur Intervention. Bewährt habe sich in der Praxis
außerdem, wenn qualifizierte Multiplikatoren als Ansprechpartner zur
Verfügung stehen.

Hinweis:

Video-Interviews mit Dr. Hubert Buschmann sowie Jens Reppahn sind
unter folgenden Links abrufbar https://youtu.be/VLA8NmYeKFA sowie
https://youtu.be/ETpL5-92prk

Ein Foto zum Download finden Sie unter: http://ots.de/5Mq4Q6

Bildunterschrift: Jens Reppahn, Zentrumsleiter Dr. Eckhard
Müller-Sacks und Dr. Hubert Buschmann (von links) beantworteten die
Fragen der Teilnehmer.

Über die B·A·D-Gruppe

Die B·A·D-Gruppe betreut mit mehr als 4.300 Experten in
Deutschland und Europa 280.000 Betriebe mit über 4 Millionen
Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention.
Zusammen mit den europäischen TeamPrevent-Tochtergesellschaften
gehört B·A·D zu den größten internationalen Anbietern von
Präventionsdienstleistungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie
der betrieblichen Gesundheitsvorsorge. Sie hat ihr Portfolio
kontinuierlich zu einem ganzheitlichen System-Angebot für die
Gesundheit der Beschäftigten in Unternehmen erweitert.

Pressekontakt:
Maria Kalina
Redaktion · Pressearbeit

B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH
Abt. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Herbert-Rabius-Str. 1, 53225 Bonn, Deutschland
Tel. +49 228 400 72 552
E-Mail: maria.kalina@bad-gmbh.de

Original-Content von: BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, übermittelt durch news aktuell

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