Frankfurter Rundschau: Erdogans politischer Preis

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Bei dem belasteten Verhältnis zwischen
Deutschland und der Türkei drängt sich die Frage auf, ob es sich noch
reparieren lässt. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan formt die
Türkei in einen autoritären Staat um. Deutschland wiederum gewährt
türkischen Soldaten Asyl und will auf deutschem Boden keine Werbung
für eine Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei zulassen.
Nun zeichnet sich der nächste Konflikt ab. Die Türkei will
Kampfpanzer in Deutschland modernisieren lassen. Rüstungsdeals mit
dem Nato-Partner Türkei sind immer eine zweischneidige Angelegenheit.
Unter den jetzigen Umständen sind sie schlecht zu begründen: Wer
Erdogan kritisiert, ihm aber Waffen liefert, setzt seine
Glaubwürdigkeit aufs Spiel. Deutschland und die EU-Staaten müssen
Erdogan immer wieder klarmachen, dass er für sein Verhalten einen
politischen Preis zu zahlen hat. Wenn schon nicht zu Hause, dann im
Ausland.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell

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