Gregor Gysi: “Man kann auch ein Fähnchen schwenken und auf Veränderung verzichten”

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Berlin. Gregor Gysi hat seine Position im Streit um die künftige außenpolitische Ausrichtung der Linken verteidigt. Er sei “keinen Deut” von seinen und den friedenspolitischen Positionen der Partei abgewichen, betonte der langjährige Chef der Linksfraktion im Interview mit der in Berlin erscheinenden Zeitung nd.Die Woche (Samstag). Vorwürfe aus seiner Partei weist er dabei zurück. Verdächtigungen, er wolle eine Entwicklung wie bei der SPD oder den Grünen, und falsche Kritik am angeblichen Aufweichen friedenspolitischer Grundsätze “sorgen letztlich nur dafür, dass man über mögliche Schritte gar nicht erst diskutiert, geschweige denn über deren Umsetzung in einer Regierung nachdenkt und alles am Ende bleibt, wie es ist.” Und er gibt die Vorwürfe an seine Kritiker zurück: “Selbstverständlich kann man auch am Rande stehen, ein Fähnchen schwenken, sich wohl und rein fühlen und auf jede Veränderung der Realität verzichten.”

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