Kölner Stadt-Anzeiger: Mützenich (SPD) sieht keine Möglichkeit, im Korea-Konflikt von außen Einfluss zu nehmen – China „fast verzweifelt“

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Beim Konflikt zwischen Nord- und Südkorea sieht der
außenpolitische Sprecher der SPD im Bundestag, Rolf Mützenich, keine
wirksamen Einflussmöglichkeiten von außen. Er nehme eine „fast
verzweifelte Reaktion“ Chinas wahr, sagte Mützenich dem „Kölner
Stadt-Anzeiger“ (Dienstagausgabe). Die Führung in Peking müsse
offenbar feststellen, dass sie keinen Einfluss mehr auf ihren
einstigen Schützling in Pjöngjang habe. Man müsse „eher ernst nehmen,
was sich dort für ein Bedrohungsszenario aufbaut“, sagte der
SPD-Politiker. Auch wenn es nicht zu dem angedrohten Atomschlag
komme, sei ein militärischer Zusammenstoß nicht auszuschließen: „Die
Grenze zwischen Süden und Norden starrt nur so vor Soldaten und
Waffen auf beiden Seiten“. Da seine Hauptstadt Seoul nicht weit von
der Grenze liege, habe Südkorea großes Interesse an ihrem Schutz.

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