Kölner Stadt-Anzeiger: SPD-Abgeordneter steht zu Beschimpfung von Kritiker

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Köln. Der SPD-Bundestagsabgeordnete und Rechtsexperte
Sebastian Edathy hat Kritik an seinem Verhalten und seinem Tonfall im
Zusammenhang mit der Verwendung umstrittener Fotos auf seiner
Facebook-Seite scharf zurückgewiesen. „Ich muss doch nicht davon
ausgehen, dass jeder Nerd, der mich auf Facebook uneingeladen
antextet, Gegenstand bundesweiter Berichterstattung wird“, sagte er
dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag-Ausgabe). „Dann hört es langsam
auf. Dann brauchen Politiker diese sozialen Netzwerke nicht nutzen.“
Das alles sei „reine Kampagne“ und schlichtweg „lächerlich. Dass ich
dann sage, Sie können mich mal, war nicht höflich, aber passend und
angemessen. Ich wundere mich, dass so etwas Wellen schlägt. Wenn das
der neue Maßstab ist, dann kann man auch ein Alkoholverbot in Kneipen
fordern.“ Der Facebook-Nutzer Robert Kah, Inhaber einer Fotoagentur
und Arzt, hatte den SPD-Politiker angeschrieben und kritisiert, die
Veröffentlichung bestimmter Fotos auf seiner Facebook-Seite verletze
das Urheberrecht. Dieser antwortete daraufhin: „Ich schlage vor, Sie
verklagen mich oder lassen mich verklagen!“ Als Kah insistierte und
schließlich wissen ließ, er habe Fotos und Dialog – bei Facebook –
bereits publik gemacht, schrieb Edathy: „Sie können mich mal am Arsch
lecken.“ Die Veröffentlichung der Fotos sei im Übrigen rechtens.

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Politik-Redaktion
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