Mitteldeutsche Zeitung: Autobahnen/ Landesregierung streitetüber Tempolimit

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Halle. Sachsen-Anhalts Landesregierung hat keine einheitliche
Position zu einem generellen Tempolimit für Autobahnen. Das berichtet
die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwoch-Ausgabe).
Auf den 500 Autobahnkilometern in Sachsen-Anhalt gibt es meist
keinerlei Beschränkung. Lediglich auf 15 Prozent der Strecke gilt
eine Obergrenze, meist 120 km/h. Zuständig dafür ist der Bund.
Landesverkehrsminister Thomas Webel (CDU) lehnt ein generelles
Tempolimit ab – er setzt stattdessen auf einen Appell an Autofahrer.
„Niemand ist gezwungen, das Gaspedal durchzutreten, weil es
theoretisch erlaubt ist“, sagte er. Die Autobahnen seien zudem
Deutschlands sicherste Straßen.

Umweltministerin Claudia Dalbert (Grüne) hingegen fordert eine
Obergrenze. „Es gibt drei nicht zu schlagende Gründe: Ein Tempolimit
trägt dazu bei, dass weniger Unfälle passieren, dass Stau verringert
wird und dass weniger Schadstoffe in die Luft geblasen werden.“ Es
sei „erstaunlich“, dass sich dennoch seit Jahrzehnten nichts tue.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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