Mitteldeutsche Zeitung: Haseloff: Kohle-Firma Mibrag will in neue Branchen investieren

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Nach Angaben von Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten
Reiner Haseloff (CDU) will die Mitteldeutsche
Braunkohlengesellschaft (Mibrag) im mitteldeutschen Revier in neue
Wirtschaftszweige investieren. „Das Unternehmen plant, sich breiter
aufzustellen, um so den Strukturwandel zu begleiten“, sagte
Haseloff der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung
(Dienstag-Ausgabe). Das sei ein wesentliches Ergebnis eines
mehrstündigen Gesprächs mit dem tschechischen Mibrag-Eigner und
Vorstandschef des Energiekonzerns EPH, Daniel Kretinsky, am Montag
gewesen.

Für Haseloff ist wichtig, dass EPH „ein klares Bekenntnis zum
Standort und der Eigenständigkeit der Mibrag abgegeben hat“. Das
Kohle-Unternehmen arbeite an Konzepten, in der Chemie und anderen
Industriebereiche tätig zu werden.

Gleichzeitig wendet sich Haseloff gegen einen schnellen
Kohleausstieg und kündigt ein mögliches Veto an: Er setzt sich dafür
ein, dass eine ostdeutsche Sperrminorität in der Kohlekommission
genutzt würde, „wenn die Ergebnisse nicht akzeptabel sind“. Die
neuen Länder mit Kohleförderung und das Land Nordrhein-Westfalen
haben mehrere Mitglieder in die Kohle-Kommission entsendet. Der
Co-Vorsitzenden der Kommission, Ronald Pofalla, hatte zuletzt ein
Ausstiegsdatum zwischen 2035 und 2038 ins Spiel gebracht.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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