Mitteldeutsche Zeitung: Verkehr/ Sachsen-Anhalt Betonkrebs-Sanierung auf der A14 vor dem Abschluss

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Etappensieg gegen den Betonkrebs: Auf der Autobahn
14, die Halle und Magdeburg verbindet, soll bis Ende des Jahres der
letzte durch die Alkali-Kieselsäure-Reaktion (AKR) geschädigte
Abschnitt saniert sein. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Sonnabend-Ausgabe) unter Hinweis auf eine
Antwort des Verkehrsministeriums auf eine Kleine Anfrage der AfD.
Seit 2007, dem Beginn der Sanierungen, flossen laut Ministerium rund
240 Millionen Euro in die Erneuerung der Fahrbahnen. An anderen
Stellen im Land laufen die Sanierungen indes weiter. “Wir sind mit
den Arbeiten zwar weit fortgeschritten, aber längst nicht am Ende”,
sagte Uwe Langkammer, Präsident der Landesstraßenbaubehörde, der MZ.
Auf den ebenfalls betroffenen Autobahnen 9 und 38 werde bis 2023 noch
weitersaniert.

Bei der AKR handelt es sich um eine chemische Reaktion, die in
Sachsen-Anhalt erstmals 2004 entdeckt wurde. In den Fahrbahnen bildet
sich ein Gel, das durch die Aufnahme von Feuchtigkeit quillt und zu
Rissen und Abplatzungen führt. Ausgelöst wird der Prozess durch eine
Reaktion der Kieselsäure, die in verbautem Kies und Splitt enthalten
ist. Tritt sie mit alkalischen Inhaltsstoffen im Zement oder
Streusalz in Kontakt, entsteht das Gel. Als Grund für den
Betonkrebs-Befall nennen Experten minderwertiges Material, das beim
Autobahnbau zum Einsatz kam.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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