Mitteldeutsche Zeitung: zu Schlammlawine in Riestedt

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Keine zwei Tage, nachdem erneut eine riesige
Schlammlawine Riestedt verwüstet hat, lässt der Innenminister
Bereitschaftspolizisten antreten und Sandsäcke füllen. Der hohe
Grundwasserspiegel hat viele Ursachen. Zubetonierte Flächen lassen
Niederschläge nicht mehr versickern, die Entnahme von Grundwasser hat
abgenommen, und in einigen Regionen treibt der eingestellte Bergbau
die Pegel hoch. Angeführt wird aber wie in Riestedt oft nur eine
Ursache: Verschüttete und defekte Meliorationsgräben, die zu
DDR-Zeiten für die Be- und Entwässerung gebaut wurden. Das sei auch
im Südharz augenscheinlich die Ursache, sagt der Minister. Eine
sorgfältige Ursachenforschung sieht anders aus.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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