MZ zu Pandemie/Bewegungseinschränkungen

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Die deutschlandweite Beschränkung der Bewegungsfreiheit über die Festlegung auf einen 15-Kilometer-Radius ist eine fragwürdige Maßnahme. Die aktuellen Corona-Zahlen gehen zurück auf Ansteckungen aus den Weihnachtstagen und der Silvesterzeit. Letztlich auf Lockerungen, die die Politik bewusst ermöglicht hat – und ihre Folgen nun beklagt. Den Umstand, dass nun einige Unvernünftige in Wintergebieten wie dem Harz beim Rodeln zu wenig Abstand gehalten haben, als Anlass zu nehmen für die Bewegungseinschränkung, ist hanebüchen. Zumindest, wenn man bedenkt, dass nach wie vor hunderttausende Arbeitnehmer zwischen Halle und Leipzig, innerhalb Sachsen-Anhalts und zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt pendeln.

Es wird nicht vernünftiger dadurch, dass dieser Radius nicht um den jeweiligen Wohnort gelten soll, sondern die jeweilige Stadt.

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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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