neues deutschland: Algerischer Publizist Moustapha Hammouche:»Eine offene Konfrontation ist nicht auszuschließen«

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Die Präsidentschaftswahlen in Algerien am 12. Dezember stoßen bei
der Protestbewegung auf Ablehnung. “Die derzeitigen Machthaber sind ein Relikt
des gestürzten Regimes. Um nicht selbst zur Verantwortung gezogen zu werden,
organisieren sie diese hausgemachten Wahlen mit ihren eigenen Kandidaten”, sagte
Moustapha Hammouche der in Berlin erscheinenden Tageszeitung “neues deutschland”
(Mittwochausgabe). Der renommierte algerische Publizist wirft dem Generalstab
ein Verkennen der ernsten Lage vor. Der Generalstab verstehe nicht, dass er es
mit einer Bevölkerung zu tun habe, die genauso entschlossen sei, ihre Ziele
durchzusetzen wie das Militär. “Das macht den Ausgang völlig ungewiss und
gefährlich. Eine offene Konfrontation ist nicht auszuschließen”, sagte der
Kolumnist, der für die oppositionelle Tageszeitung »Liberté« schreibt. “Die
Friedfertigkeit dieser Bewegung ist geradezu spektakulär und historisch.” Nur
deshalb hätten die Proteste seit Monaten anhalten können. Eine Garantie für die
Zukunft sei das leider nicht: “Wie wir wissen, enden Proteste in dieser Region
der Welt meist blutig.”

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