neues deutschland: Feministische Bloggerin: In der Silvesterdebatte werden „rassistische Nebelkerzen“ gezündet

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Die Feministin Nadia Shehadeh kritisiert die
aktuelle Debatte über den Polizeieinsatz während der Silvesterfeier
in Köln. Man zünde „in weiten Teilen mal wieder nur rassistische
Nebelkerzen, anstatt dem Kern der Dinge – nämlich den patriarchalen
Gewaltstrukturen – auf den Grund zu gehen“, schreibt das
Redaktionsmitglied des Internetblogs „Mädchenmannschaft“ in einem
Gastbeitrag für die in Berlin erscheinende Tageszeitung „neues
deutschland“ (Freitagausgabe). Nicht die ethnische Herkunft, sondern
die hegemoniale Männlichkeit scheine das eigentliche Problem zu sein:
Die Täter von Sexualübergriffen seien nämlich in der Hauptsache
männlich. „Dass dieser Sachverhalt ständig ausgeblendet und sich
stattdessen bemüht wird, Täterschaft zu ethnisieren, anstatt auf
patriarchale Gewaltstrukturen einzugehen, gehört zu einer
Schutzkultur, die tatsächliche Gefahrenlagen ausblendet und sich nur
vermeintlich um potenzielle Opfer sorgt“, so Shehadeh weiter.

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neues deutschland
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