NOZ: Bundesärztekammer: „Kiffen ist kein harmloses Freizeitvergnügen“

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Bundesärztekammer: „Kiffen ist kein harmloses
Freizeitvergnügen“

Suchtexperte: Risiko besonders hoch für junge Konsumenten

Osnabrück. Die Bundesärztekammer hat sich gegen den Vorstoß des
Bundes Deutscher Kriminalbeamter ausgesprochen, Cannabis zu
legalisieren. „Kiffen ist kein harmloses Freizeitvergnügen“,
kritisierte Erik Bodendieck, Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Sucht
und Drogen“ der Bundesärztekammer in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“
(Dienstag). Das habe zuletzt auch eine aktuelle Studie der
Ludwig-Maximilians-Universität (München) im Auftrag des
Bundesgesundheitsministeriums bestätigt. Cannabis könne demnach
negative psychische, organische und soziale Effekte haben. Besonders
für junge Konsumenten sei das Risiko hoch. „Cannabis kann abhängig
machen – gerade auch in Hinblick auf die in den letzten Jahren stark
angestiegenen THC-Gehalte der verwendeten Pflanzen“, warnte
Bodendieck. „Es ist wichtig, die Bevölkerung besser über die
negativen Auswirkungen der Droge zu informieren.“

Die Bundesärztekammer werde weiterhin intervenieren, wenn es um
die Freigabe von Cannabis zum Freizeitgebrauch gehe, erklärte er. Der
Bund der Kriminalbeamten hatte sich zuvor dafür ausgesprochen.
Rückendeckung für den Vorschlag gibt es auch in weiten Teilen der
Politik.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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