NOZ: CDU-Generalsekretärin: Aufarbeitung des Migrations-Jahres 2015 hat mit Schlussstrich nichts zu tun

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CDU-Generalsekretärin: Aufarbeitung des
Migrations-Jahres 2015 hat mit Schlussstrich nichts zu tun

„Union darf Grundkonflikte nicht verdrängen“ – Vorsitz-Kandidatin
will „das Rad aber nicht neu erfinden“

Osnabrück. CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat
die Aufarbeitung des Flüchtlings-Herbstes 2015 als existenziell
„wichtig“ für die Union bezeichnet. Dies werde der CDU „guttun“,
sagte die Kandidatin für den CDU-Vorsitz im Interview mit der „Neuen
Osnabrücker Zeitung“. Diese Bewertung habe „nichts mit einem
Schlussstrich zu tun“, sondern mit der Feststellung, dass die Debatte
über dieses Thema anhalte. „Was passiert, wenn man Grundkonflikte
nicht wirklich miteinander ausspricht, kann man bei der SPD
beobachten bei der Frage, ob Hartz IV gut oder schlecht war“, sagte
die 56-Jährige. Sie halte es für notwendig, aus 2015 zu lernen. „Das
ist wichtig auch für unser Europawahlprogramm 2019″, erklärte sie.
Nötig sei die Sachkenntnis aus unterschiedlichen Bereichen der Partei
an einen Tisch zu bringen. „Wir müssen das Rad dabei aber nicht
komplett neu erfinden“, betonte Kramp-Karrenbauer.

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Kramp-Karrenbauer will Merz in jedem Fall in Parteiarbeit
einbinden

„Das war bisher noch nie ein Problem für mich“ –
CDU-Vorsitzkandidatin: Wir brauchen starke Köpfe

Osnabrück. CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer will
Friedrich Merz, ihren Mitbewerber um den CDU-Vorsitz, in die
Parteiarbeit einbinden, sollte sie bei der Wahl Anfang Dezember
siegen und Merz scheitern. „Ich würde mir wünschen, dass er sich der
Partei weiter zur Verfügung stellt. Ich glaube, dass das ein
verbreiteter Wunsch ist“, sagte Kramp-Karrenbauer im Interview mit
der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Es sei in den letzten Tagen und
Wochen sehr deutlich geworden, dass die CDU nur dann zu neuer Stärke
kommen könne, wenn sie die gesamte Bandbreite abbildet. „Bei mir gilt
das Motto: Gerade wenn man starke einzelne Köpfe hat, ist es Aufgabe
der Vorsitzenden, das zu einem gelingenden Ganzen zusammenzubringen“,
sagte die 56-Jährige. Und sie fügte hinzu: „Das war bisher noch nie
ein Problem für mich.“

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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