NOZ: Linken-Chef fordert 40.000 neue Kräfte in der Altenpflege

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Linken-Chef fordert 40.000 neue Kräfte in der
Altenpflege

„Höhere Versicherungsbeiträge nur ein erster Schritt“ – Riexinger:
Pflege eine öffentliche Aufgabe

Osnabrück. Linken-Chef Bernd Riexinger fordert deutlich mehr und
einschneidende Maßnahmen, um den Pflegenotstand zu bekämpfen. „Es
fehlen bundesweit 40.000 Altenpflegerinnen und -pfleger“, sagte
Riexinger der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Das aktuelle Votum des
Bundeskabinetts für höhere Pflegebeiträge nannte Riexinger einen
„richtigen Schritt“, dem weitere folgen müssten. „Die Bereitschaft in
der Bevölkerung, angesichts des massiven Personalmangels in der
Pflege mehr für die Versicherung zu zahlen, ist sehr hoch“, meinte
der Linken-Chef.

Die geschätzten jährlichen Mehreinnahmen von 7,6 Milliarden Euro
würden dringend gebraucht. „Sie sind jedoch nur ein Tropfen auf den
heißen Stein und keine Lösung für den Pflegenotstand“, betonte der
Linken-Chef. Langfristig sei eine solidarische Pflegeversicherung
nötig, „in die alle einzahlen“. Pflege müsse wieder eine öffentliche
Aufgabe werden. Derzeit hänge menschenwürdige Pflege vom Profit ab.

Das Bundeskabinett hatte zuvor die Erhöhung der Beiträge zur
Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte auf 3,05 Prozent bzw. 3,30
Prozent für Kinderlose ab 2019 beschlossen.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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