Offene Grenzen, offener Arbeitsmarkt – Wie erhalten Menschen mit Migrationshintergrund faire Teilhabechancen

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Berlin ? Trotz eines drohenden Fachkräftemangels auf dem deutschen Arbeitsmarkt bleiben viele Potenziale von in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund unge-nutzt. Im Rahmen der PEAG PERSONALDEBATTE zum FRÜHSTÜCK diskutierten die Neuköllner CDU-Bundestagsabgeordnete Christina Schwarzer und der Leiter der Koordinie-rungsstelle für Migration und Integration der Bundesagentur für Arbeit, Michael van der Cammen, über Eintrittsbarrieren von Migranten in den Arbeitsmarkt sowie über Strategien zum Abbau dieser.

„Integration ist eine Aufgabe von uns allen“, betonte Michael van der Cammen. „Der Grad der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bemisst sich unter anderem am Bildungs- und Sprachniveau eines Migranten. Daher sind wir verpflichtet, Barrieren abzubauen, um Migran-ten als Teilnehmer des gesellschaftlichen Lebens, aber auch für den Arbeitsmarkt zu gewin-nen.“

„Für eine erfolgreiche Integration müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Gute Rahmen-bedingungen und der Wille zur aktiven Integration in eine Gesellschaft.“ so Christina Schwarzer. „Bei den Rahmenbedingungen müssen wir nachbessern, dazu gehört auch, Vorurteile gegenüber Migranten abzubauen. Es ist unfair, wenn ein ausländisch klingender Name die Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch minimiert.“

In der PEAG PERSONALDEBATTE zum FRÜHSTÜCK diskutieren einmal im Monat je zwei Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über aktuelle Positionen und gegenwärtige Herausforderungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

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