Ohoven: Wirkliche Bürokratie-Entlastung wagen!

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Zur Verabschiedung des 2.
Bürokratieentlastungsgesetzes im Deutschen Bundestag erklärt
Mittelstandspräsident Mario Ohoven:

„Die Entlastung des Mittelstands durch das 2.
Bürokratieentlastungsgesetz war längst überfällig. Der Umfang reicht
aber bei weitem nicht aus. Das Gesetz entlastet die Unternehmen um
nicht einmal ein Prozent der Gesamtbelastung von mindestens 43
Milliarden jährlich. Der Normenkontrollrat hat zudem einen stetigen
Anstieg des Erfüllungsaufwandes für die Wirtschaft von sieben
Milliarden Euro seit 2011 errechnet.

Allein die Vorfälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge belastet
den Mittelstand jährlich mit 1,5 Milliarden Euro. Die jetzt
vorgesehene Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge, auf Grundlage
des tatsächlichen Wertes des Vormonats, bringt nur eine geringfügige
Entlastung. Die Bundesregierung sollte sich an ihr Versprechen von
2005 halten und die Fälligkeit der Beiträge gemeinsam mit der
Umsatzsteuer auf den 10. des Folgemonats verlegen.

Die Bundesregierung sollte noch vor der Bundestagswahl eine
wirkliche Entlastung für die Unternehmerinnen und Unternehmer wagen.
Dieser Forderung stimmen laut BVMW-Umfrage 80 Prozent der
mittelständischen Unternehmen zu. Von einem echten Bürokratieabbau
profitieren wir alle. Denn weniger Bürokratiekosten für den
Mittelstand bedeuten mehr Investitionen und damit mehr Arbeitsplätze
und Wachstum.“

Pressekontakt:
BVMW Pressesprecher
Eberhard Vogt
Tel.: 030 53320620
Mail: eberhard.vogt@bvmw.de

Original-Content von: BVMW, übermittelt durch news aktuell

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