Ostsee-Zeitung: Kommentar zum Euro-Rettungsschirm

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Leider ist der Schlamassel mit dem nun größer
aufgespannten Schirm längst nicht ausgestanden. Die politische
Struktur im Euro-Raum stimmt nicht für die Währungsunion.Vor
allem aber gibt es keinen Plan für Griechenland, den Herd der Krise.
Athen wird seine Verpflichtungen niemals einhalten können, ein
Schuldenschnitt ist unvermeidlich. Sonst droht das Land in einer
jahrelangen Misere zu versinken mit großer Ansteckungsgefahr für
andere Nachbarn am Mittelmeer. Der aufgestockte Rettungsschirm
erkauft Zeit, das alles auf den Weg zu bringen. Mehr nicht. Der
ohnehin fragilen Koalition stehen damit weitere Turbulenzen ins Haus.
CSU-Chef Horst Seehofer hat bereits erklärt, mehr als das jetzt
Beschlossene sei mit ihm nicht zu machen. Für viele CDU-Abgeordnete
ist die Schmerzgrenze erreicht, für die ums Überleben kämpfende FDP
erst recht. Die Zeiten für Angela Merkel bleiben stürmisch. Der
gestrige Tag brachte nur eine Atempause.

Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder@ostsee-zeitung.de

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