Proindex Capital AG: Botschafter sprechen sich für LGTBI in Paraguay aus

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Suhl, 27.06.2018.In dieser Woche beschäftigt sich Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG damit, wie der Internationale Tag gegen Homophobie am 17.Mai in Paraguay gefeiert wurde. So drückten diverse Botschafter in der Hauptstadt Asuncion ihre Unterstützung für die LGTBI-Gemeinschaft (bezieht sich auf lesbisch, schwul, transsexuell, bisexuell und intersexuell) im Land aus. Darunter waren der Botschafter der Vereinigten Staaten, Lee McClenny, sowie der Botschafter des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland, Northern Matthew Hedges. Die US-amerikanische Botschaft hisste die Regenbogenflagge als Zeichen der Solidarität- Unterdessen betonte McClenny, die Gleichheit der Menschen zu achten und zu fördern. „Die britische Botschaft hatte bereits zur Geburtstagsfeier von Königin Elizabeth II und dem Nationalfeiertag des Vereinigten Königreichs die LGTBI-Rechteaktivistin Iren Rotela nach Asunción eingeladen“, erklärt Andreas Jelinek von Proindex Capital AG. „Was mich hier in Paraguay beeindruckt hat, ist, dass es sehr wenige Menschen gibt, die offen im Fernsehen, im politischen oder im kulturellen Leben zugeben, dass sie schwul sind“, sagte Rotela in einem Interview. „Die klare Haltung von zwei Botschaftern zweier wichtiger internationaler Nationen ist absolut positiv in einem Land wie Paraguay und unterstreicht zu dem den modernen diplomatischen Kurs, der sich von Versteifungen distanziert und sich offen für sexuelle Vielfalt ausspricht“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG weiter. Óscar Ayala Amarilla, Vertreter des Koordinators für Menschenrechtsorganisationen in Paraguay (Codehup) sagte außerdem: „Dass das Vereinigte Königreich als Botschafter einen schwulen Menschen beruft, ist an sich schon ein beredter Hinweis auf die Achtung der Nichtdiskriminierungspflicht, die bei der Ernennung von Diplomaten dieses Landes herrscht. Etwas, das auch in Paraguay und überall auf der Welt normal sein sollte“. „In den sozialen Medien löste die offene Meinungsbekundung der Botschafter sowohl positive als auch negative Reaktionen aus“, so Jelinek abschließend.

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