Rheinische Post: Bahlsen will Firmengeschichte in der NS-Zeit aufarbeiten lassen

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Der Keksfabrikant Werner M. Bahlsen wirft sich
im Umgang mit der eigenen Firmengeschichte während des
Nationalsozialismus Blauäugigkeit vor. Nach dem Wirbel um Äußerungen
seiner Tochter Verena, die gesagt hatte, Zwangsarbeiter seien im dem
Betrieb gut behandelt worden seien, sagte Bahlsen der Düsseldorfer
„Rheinischen Post“ (Samstag): „Sie hat es nicht besser gewusst. Wir
haben das selbst nie ausführlich untersuchen lassen. Auch das war ein
Fehler. Das war blauäugig. Ich war blauäugig. Jetzt machen wir das.“
Es sei ein Historiker beauftragt worden, der die Firmengeschichte im
Nationalsozialismus grundsätzlich aufarbeite. „Nachdem wir uns
zunächst zu wenig darum gekümmert haben, wollen wir jetzt
sicherstellen, dass unsere Geschichte gründlich untersucht wird.“ Die
Äußerungen seiner Tochter hätten von den USA bis Israel ihren
Widerhall gehabt. „Die Menschen waren Zwangsarbeiter. Sie waren nicht
freiwillig bei uns. Deshalb können wir nicht sagen, dass wir uns
nichts haben zu Schulden kommen lassen.“

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